Gebet für die Cousine

Lieber Gott,
Ich bitte dich für das Baby meiner Cousine, welches viel zu früh gestorben ist…
Ich bitte dich für meine Cousine, dass ihr Schmerz nachlässt und sie neuen Mut fasst…
Ich bitte dich für alle Sternenkinder und alle verwaisten Eltern, gib ihnen Kraft, lass sie deine Liebe trotz des Verlustes spüren!!!

Amen.

Daniela G.
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Alter und Armut

Bedeutet Armut, „Scham und Einsamkeit?“,
wenn man im Alter nicht mehr mithalten kann
abgeschnitten sich fühlt, was einem lieb und teuer
und lebenswert war, dann wirft das Fragen auf.

Ein Leben mit Konzert- und Theaterbesuchen,
Essen mit Freunden in feinen Lokalen,
shoppen ohne Ende in teuren Läden und Reisen
mit Flug und Schiff  in ferne Länder aufhörte.

Muss das alles auch im Alter noch sein,
wenn man schuldlos in Armut geraten ist?
Ist das Leben dann nicht mehr lebenswert
und man in Scham überlegt, es zu beenden?

Oder wird diese Zeit zur Besinnung geschenkt
nach unbekannten, „inneren Schätzen“ zu suchen,
inneren Reichtum auszugraben, der in jedem liegt,
von denen man weder etwas gewusst noch geahnt hat?

Hat jemand gelehrt, dass man Bewusstsein ist,
Bewusstsein unsterblich und unzerstörbar ist,
dass das Leben unendlich, der Tod eine Illusion ist
und nur die äußere Hülle auf der Erde zurück bleibt.

Doch da vertrödelt man auch im Alter kostbare Zeit
schaut von morgens bis abends Fernsehen oder versucht
die Zeit auf andere Art und Weise totzuschlagen,
anstatt auch dann noch jede Stunde zu nutzen.

Jetzt lebt man sein Leben noch einmal rückwärts,
jedes kleinste Detail, jede längst vergessene Verfehlung
taucht vor einem noch einmal auf, wird lebendig,
Lieber Gott vergib mir, es gibt so viel zu vergeben.

Nur auf dieser „Ebene des Bewusstsein“, der Erde
kann man lernen, denn man geht so, wie man hier war.
Wird einem die Gnade geschenkt, kommt man
im gleichen Bewusstsein hier auf die Erde zurück.

Aus tiefer Not schrei ich zu dir, erhöre mich, o Herr.
Mein ganzes Leben habe ich ohne dich gelebt,
jetzt im Alter, wo es Zeit ist, von dieser Welt zu gehen,
bitte ich DICH, lass dies Leben nicht umsonst gewesen sein.

Jesus Christus spricht: „Also wird auch im Himmel
Freude sein, über einen der Buße tut.“ (Lukas 15:7)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

 

Segen

Lieber Gott, himmlischer Vater.

Immer wieder findet man den Einen
oder Anderen, der oder die bereit ist,
im Haushalt von Gott zu arbeiten
und SEIN Licht in diese Welt zu tragen.

Sie segnen ihre Familie, ihre Freunde,
doch sie bleiben nicht dabei stehen.
Bald segnen sie jeden, der mit ihnen
irgendwie in Berührung kommt.

Und segnen alle Menschen in dieser Welt,
die Verantwortung für ein Volk tragen,
wo Krieg und Kriegsgeschrei herrschen,
und Menschen sinnlos gemordet sterben.

Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen,
tragen auch wir das Christus Licht weiter,
welches Gott von Anbeginn in jedes
SEINER geliebten Kinder hinein gelegt hat.

Und segnen alle diejenigen, die mit uns
in Berührung kommen, ob es die Familie,
der Freundes- oder Bekanntenkreis ist,
überall dort, wo wir sind und arbeiten.

Entzünde DU durch DEINEN Segen,
in ihnen das Licht des Christus,
damit auch sie segnen, und das Licht
weitergeben, damit es heller scheine.

Dieses Licht, welches Liebe ist,
wenn du und ich und viele segnen,
mehr Frieden in deine und meine
sich verändernde Umwelt bringen wird.

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Sterbehilfe

Sterbehilfe

Lieber himmlischer Vater, Gott,

„Mein Leben brauche ich nicht mehr,
es ist genug, ich gebe es DIR zurück.“
Darf man sich das wünschen und das Ende
seines Lebens selbst bestimmen und gehen?

Ist mein Leben nicht „DEIN göttliches Leben“,
welches unzerstörbar und ewig ist, o Herr?
Hast DU uns nicht ein Gebot gegeben:
„Du sollst nicht töten?“ Gilt das heute noch?

Ein Gesetz soll auf den Weg gebracht werden:
„Sterbehilfe unter bestimmten Umständen
bei ärztlicher Aufsicht straffrei zuzulassen.“
Der Vorsitzende der Ärztekammer lehnt das ab.

Die Angehörigen sehen ihren lieben Kranken,
oft unter großen Schmerzen dahinsiechen,
können diesen Anblick nicht länger ertragen,
da nicht mehr zu helfen ist, dies beenden wollen.

Glaubt man dem Kranken einen Gefallen zu tun,
weil dieser nur noch Verworrenes von sich gibt?
Hat man Ahnung, was derjenige im Inneren erlebt?
Bewusstsein, nicht Körper ist das, was ICH BIN.

Der Körper stirbt, man löst sich von ihm, legt ihn ab,
das göttliche ICH BIN, sein wahres geistiges Sein,
zieht sich in die Unendlichkeit, aus der man einst kam,
mit allem, was man ist und war, dorthin wieder zurück.

Wer seinen Frieden in Gott gefunden hat,
erträgt die Ablösung von seinem Körper viel leichter,
ist für jeden Tag, an dem man noch hier sein darf
und die Hilfe seiner Lieben und Pfleger sehr dankbar.

JESUS CHRISTUS spricht:
„ICH lebe und IHR sollt auch leben.“ (Joh.14:19)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Frieden

Frieden

FRIEDEN hat zweierlei  Bedeutung:
Göttlicher Friede, ein Zustand des Gemüts,
höher als alle menschliche Vernunft.
Weltlicher Friede, ein Gegensatz zum Krieg.

Der göttliche Friede liegt in uns
und kann in der Stille von dorther,
zu einem Strom der Liebe in uns erweckt,
in unsere Umgebung hin ausstrahlen.

Frieden, der eine Abwesenheit von Krieg ist,
wird zwischen den Völkern ausgehandelt.
Da Gott keinen Krieg je geschaffen hat,
kann ER uns auch keinen Frieden schenken.

Wir können Gott aber im Gebet bitten,
ER möge Menschen an führenden Stellen,
in ihrem Inneren den Wunsch nach Frieden
so stark spüren lassen, so dass sie ihn umsetzen.

Denn alle Menschen, welcher Rasse,
Hautfarbe oder religiöser Zugehörigkeit
sind Gottes unendlich geliebte Kinder,
denen ER von Anbeginn SEINEN Frieden gab.

Keines SEINER Kinder geht je verloren,
im Krieg können sie ihre Körper verlieren,
doch niemals das, was sie sind und waren
göttlich ewiges, unendliches, unsterbliches Sein.

„Herr wir danken dir, dass DU es
den Weisen und Klugen verborgen
und den Unmündigen offenbart hast.“
(Matth. 11:25)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Weihnachten, das Fest der Liebe

Gebet
Weihnachten, „das Fest der Liebe.“
Oh, wie ist man beschäftigt,
jeder soll ja ein Geschenk erhalten,
das ihn an diesem Tag erfreut.

Auch ich suche nach Geschenken,
um sie für meine Lieben zu besorgen,
so laufe ich hierhin und dorthin
und stolpere über einen Menschen.

Ich halte inne und entschuldige mich
bei einem Mann, der am Boden sitzt
und mir seine Hand entgegenstreckt.
Ich sehe, … traurig, trostlose Augen,
ihn seinen Hund mit der andern Hand
streicheln, der auf seinem Schoß ihn wärmt
und einen Pappteller mit paar Cent Münzen,
bittend einladend vor seinen Füßen stehen.

Überwältigt von seinem armseligen Anblick,
lege ich ein Geschenk in seine offene Hand
mit den Worten: „Gott segne Sie.“
Beim Berühren unserer Hände treffen mich
zwei leuchtende Augen mitten ins Herz,
und mit dankbarer Stimme höre ich ihn sagen:

„Gott segne auch Síe“, „Frohe Weihnachten!“

Tief berührt, unerwartet selbst gesegnet zu werden,
füllen sich meine Augen mit Tränen und erwidere,
„ Frohe Weihnachten!“ und denke im Stillen:
„Du, mein Bruder in Christus, Sohn unseres Vaters,
göttliche Liebe floss durch mich hin zu dir
und machte dich und mich glücklich.

Dank sei dir, himmlischer, gegenwärtiger  Vater,
dass ich zu DEINEM Instrument werden durfte,
damit seine Not etwas gelindert ward,
mir aber war bewusst, das alles, was ich habe,
mir von dir, Gott, aus Gnade gegeben wurde,
so dass ich fähig war, meine Fülle zu teilen.

„Was ihr getan habt einem unter
diesen meinen geringsten Brüdern,
das habt ihr MIR getan.“ (Matth.25:40)
AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Menschwerdung von Jesus Christus

Gebet
An Weihnachten, so heißt es, feiern wir
die Menschwerdung von Jesus Christus.
Ist nicht auch jeder Einzelne von uns
hier auf Erden als Mensch erschienen?

Wo sollten wir sonst herkommen,
wenn nicht aus der Unendlichkeit?
Unser Bewusstsein formte sich hier
einen menschlichen Körper.

Haben unsere Eltern ihn geschaffen
oder waren sie Instrumente,
damit Gottes Unsterblichkeit und
SEINE Herrlichkeit zum Ausdruck kam?

Weihnachten ist unser aller Geburtstag,
indem wir uns beschenken,
erkennen wir uns als die Kinder Gottes
und feiern auch unsere Menschwerdung.
Halleluja!
AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Engel im Advent

Engel im Advent
Vater im Himmel, wir vermissen Engel auf dieser Erde,
die uns begleiten auch wenn es Dunkel ist. Sende uns den
Engel der Weihnacht, der uns erzählen kann wie es damals
war. Lasse es hören in allen Ländern und Sprachen, dass wir
hören, dass Frieden unter den Menschen ist.
Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.
Ich wünsche mir Herr das wir es erleben dürfen.
Amen
Christine Rahn
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Gottes Kinder

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Da schreibt ein geschiedener Ehemann,
dem einst die Tochter zugesprochen:
„Wie kommst du dazu, die Kinder
meiner Tochter zu beschenken?“

Er war mit ihr ins Ausland verschwunden,
verweigerte 15 Jahre der Mutter, sie zu sehen.
Die Tochter hat nun Mann und zwei Kinder,
welche ihre geliebten Enkel sind.

Lieber Gott, heute gibt es so viele Kinder,
die er und sie aus früheren Verbindungen
mit in die neue Partnerschaft/Ehe bringen,
ist es da nicht an der Zeit zu erkennen,
Gott ist der Vater von mir, dir, uns allen,
gleich welcher Hautfarbe oder Nationalität?

(Matth.23:9) „Und sollt niemand Vater heißen,
denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“

Du und ich sind das ewige, unsterbliche Leben,
haben eine Körperform, doch wir bleiben das,
was wir sind, waren und immer sein werden,
Gottes geistige Kinder, die im Bewusstsein
SEINE Begabungen und alles das haben,
was sie hier auf Erden jemals benötigen.

„Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater
gezeigt, dass wir Gottes Kinder sollen heißen.“
(1.Joh.3:1)

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Ein besonderer Advent

Guter Gott,
lass uns dafür sorgen, dass dieser Advent, ein besondere Advent wird. Lass ihn jeden Tag ein bisschen heller werden, mit jeder Kerze, die entzündet wird und mit jedem guten Gedanken. Lass uns selber zu Trägerinnen und Trägern des Lichts werden und lass uns weihnachtlich handeln.
Wenn wir in jedem Menschen Jesus erkennen – den auf den wir warten, dann ist wirklich Weihnachten.
Wenn wir aufhören auf das Gute zu warten, sondern selber das Gute zu werden, dann ist wirklich Weihnachten.
Erst dann, wenn Liebe satt Hass, Freundschaft statt Feindschaft, Nähe statt Distanz, Frieden statt Krieg regiert, dann ist wirklich Weihnachten – egal was auf dem Kalender steht !

Dagmar Ender
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.