Lieber Vater im Himmel mein,
lass mich dir befohlen sein.
Auch diesen Tag, ich bitte dich,
beschütze und bewahre mich.
Überliefert
Lieber Vater im Himmel mein,
lass mich dir befohlen sein.
Auch diesen Tag, ich bitte dich,
beschütze und bewahre mich.
Überliefert
Eh der Tag zu Ende geht,
bete ich mein Nachtgebet,
danke Gott für jede Gabe,
die ich heut empfangen habe;
bitte Gott für diese Nacht,
dass er mich im Schlaf bewacht,
dass der Teufel mich nicht schreckt,
und kein böser Traum mich weckt.
Kommt der Morgenstern herauf,
steh ich froh mit Jesus auf.
Überliefert
Jesus,
wir haben schon viel von dir und deinem Vater gehört,
aber wenig vom Heiligen Geist.
Er ist die Kraft, die dich mit Gott, deinem Vater, verbindet.
Auch wir gehören zu Gott, auch uns will er diese Kraft schenken.
Wir bitten dich: Gib uns den Heiligen Geist.
Dann sind wir immer verbunden mit dir und deinem Vater
und können als frohe Menschen leben.
Amen.
© Margrit M. Boos
Wie geht man eigentlich damit um, wenn einen die Wut auf Gott packt? Wenn man ihm nicht mehr glauben, nicht vertrauen und nicht verzeihen will? Wenn das „Warum?!“ allen Raum einnimmt? Einfach sagen, seine Wege sind unergründlich, reicht mir nicht mehr. Ich verzweifle am Leid der Menschen um mich herum und Gott rührt keinen Finger. Er behauptet doch immer in die Herzen schauen, in der Dunkelheit sehen und in der Stille hören zu können, warum unternimmt er dann nichts?
© Christian Bornholdt
Du bist aufgebrochen
aus deinem Heimatdorf
und hast überall
von Gott erzählt.
Schenke auch mir den Mut,
mich auf den Weg zu machen,
der mich in die Fremde führt,
in der ich eines Tages
dir begegnen werde.
Klaus Vellguth
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
Es bedarf nur einer kleinen Erhebung des Herzens zu ihm:
„Ich liebe dich. Gott, ich vertraue auf dich, ich glaube an dich, ich brauche dich jetzt.“ Kleine Dinge wie diese. Das sind wunderbare Gebete.
Mutter Teresa
Vier Worte mag ich
ganz besonders:
hoffentl-ich,
glückl-ich,
freundl-ich,
zärtl-ich.
Ich mag diese Worte,
denn ich selbst komme
in ihnen so vor,
wie du, Gott,
mich geschaffen hast.
Klaus Vellguth
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
„Bescheidenheit? Rücksicht? Barmherzigkeit? Demut? Glaube? Damit kommt man heutzutage nicht mehr weit!“
Das kann stimmen!
Aber es hängt davon ab, wohin man will!
Wohin will ich?
Bruno Griemens
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
Mein Gott,
Friedensgesten sollen erwachsen
zwischen mir und denen, die es mir schwer machen.
Friedensgesten sollen erwachsen,
wo ich Vorurteile habe.
Friedensgesten sollen erwachsen,
immer wieder unvermutet Hoffnung schenken.
Friedensgesten sollen erwachsen,
ohne zu wissen, ob man meine Absicht versteht.
Friedensgesten sollen erwachsen
mit aller uns möglichen Fantasie.
Friedensgesten sollen erwachsen.
Damit ich den Menschen alle Ehre mache,
denn wir sind ein Abbild Gottes.
Marcus C. Leitschuh/Peter Jansen
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
Das Kitzeln der Welle am Strand,
der Hauch des Windes in meinem Haar,
das Nieseln des Regens auf meiner Haut,
das Prickeln der Brause auf der Zunge,
das Kribbeln der Liebe in meinem Bauch
lassen mich ahnen, dass das Leben
ein wunderbare Geschenk Gottes ist.
Klaus Vellguth
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer