Politik

Lieber Gott, wie kann ich den heutigen Politikern vertrauen, die einerseits über die Zukunft reden und darüber, dass unsere Kinder eine Zukunft haben sollen. Und andererseits werden Entscheidungen getroffen, die unsere Kinder in Zukunft belasten werden. Die Schuldenpolitik der letzten Jahrzehnte ist dafür nur ein Beispiel. Sind die Politiker nur ein Spiegel der Gesellschaft. Würden wir im Querschnitt genauso entscheiden?

Ein Gebet

Lieber Gott, ich kann nicht gut beten. Wenn ich mir die tollen Gebete anschaue, denen man in der Kirche begegnet, dann sind meine Gebete nur eine Aneinanderreihung von Worten, die für einen außenstehenden wenig Sinn machen. Doch ich glaube – egal wie schwer ich mir mit dem Beten tue – dass du schon bevor ich ein Wort oder einen Satz gesprochen habe, weißt was ich dir sagen will. Und dass es in deinen Ohren niemals so schlecht klingt wie in meinen Ohren. Und dafür danke ich dir. Dafür, dass du mir immer zuhörst, dass du immer da bist und dass du jede Aneinanderreihung meiner Wort als Gebet annimmst.

Einfach Danke

Viel zu selten danke ich dir, lieber Gott.
Für die tollen Menschen in meiner Umgebung. Für meine Familie, die mich von Geburt an begleitet und die immer für mich da ist. Ganz besonders meine Eltern und meine Geschwister.
Danke, dass sie mein Leben begleiten und ich das ihre begleiten darf.

Zufriedenheit

Lieber Gott,

Zufriedenheit ist aus meiner Sicht eine ganz wichtige Eigenschaft. Es gibt Menschen, die immer unzufrieden sind, während andere – egal was ihnen widerfährt – immer zufrieden wirken. Hilf mir eine Grundzufriedenheit zu erlangen, die nicht dafür sorgt, dass ich meine Ziele aus den Augen verliere, die mich aber in schwierigen Situationen auch nicht in ein tiefes Loch fallen lässt, sondern aus der ich Tag für Tag auch Kraft schöpfen kann.

Richtig leben

Tief durchatmen, die Sonne auf der Haut spüren, den Wind im Haar spüren.
Dem Gezwitscher der Vögel zu hören und das Plätschern des kleinen Bachs neben mir wahrnehmen. Ganz selten nur gelingt mir dies alles bewusst. Meist, weil ich mich ärgere, dass mir der kalte Wind ins Gesicht weht und die Sonne mich gerade beim Autofahren blendet. Doch diese Dinge positiv sehen, genießen, tief durchatmen und dabei danken, dass ich das alles erleben kann – Danke, lieber Gott, das nehme ich viel zu selten war. Danke, dass ich das alles erleben, wahrnehmen und genießen kann. Und in Zukunft werde ich es auch wieder häufiger bewußt wahrnehmen und damit richtig leben.