Sturm im Leben

Wenn es mal wieder in meinem Leben stürmt und die Welt über mir einzustürzen droht, hilf mir, lieber Gott, dass ich den Sturm nicht zu bekämpfen versuche, sondern ihn auch als Chance sehe. Als Chance mein Leben neu zu ordnen, mich den neuen Herausforderungen zu stellen und vielleicht sogar den Wind des Sturms zu nutzen um Fahrt auf zu nehmen in eine neue Richtung.

Vermisste Kinder

Ich bete für alle vermissten Kinder und deren Angehörigen. Immer wieder lese ich in den sozialen Medien oder in der Tageszeitung von Kindern, die vermisst werden. Zum Glück tauchen die meisten bald wieder auf. Und doch gibt es eine Vielzahl von Kindern, die nicht wieder auftauchen, die immer noch vermisst werden und deren Angehörigen in einer furchtbaren Ungewissheit leben. Segne all diese Menschen und ich bete dafür, dass sie ganz schnell wieder zueinander finden.

Hunger

Lieber Gott,
segne alle Menschen, die auf dieser Welt an Hunger leiden müssen. Es ist kaum vorstellbar, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die nichts zu Essen haben. Und doch ist es leider so. Daher denke ich heute in meinem Gebet an all die Menschen, die unter Hunger leiden müssen oder gar verhungern.

Frieden auf dieser Welt

Lieber Gott, ich bete für jeden Tag ein bisschen mehr Frieden auf dieser Welt. Alle Kriege, alle Feindschaften und alles Böses wird nicht von dieser Welt verschwinden, aber wenn es jeden Tag ein bisschen mehr Frieden gäbe, wäre dies ein guter Weg. Vielleicht beginne ich einfach und schaue wem ich als erstes meine Hand heute reichen kann.

Segne

Herr, segne, was unsere Liebe braucht. Seg­ne das, worauf unsere Hoffnung ruht. Segne unseren Blick und unsere Begegnungen.

© Moni Then

Corona

Corona – ein Zwischenfazit
Seit fast zwei Jahren leben wir in einer neuen Realität.
Wir halten Abstand, tragen Masken, waren in Lockdown eins,
dann in Lockdown zwei.
Zu Beginn der Pandemie, zuerst Schrecken, dann großer Zusammenhalt.
Die Welt bleibt zu Hause, stellt Kerzen ins Fenster,
singt und klatscht auf dem Balkon.
Die Welt aber auch sehr einsam, in den Krankenhäusern, Altenheimen,
auf den Intensivstationen. Leben und sterben im Lockdown.

Dann die gute Nachricht. Impfstoffe wurden gefunden, eine Chance aus der Krise?
Die einen drängeln, die andere zögern – bis heute.
Und jetzt? Inzidenzen, die durch die Decke gehen,
Welle vier, vielleicht die heftigste.
Ärzte die mahnen, Karnevalisten die feiern.
Glühwein Bratwurst, gebrannte Mandeln – Intensivstation und Tod,
noch nie zuvor gehört in einem Satz.

Was bleibt: Enttäuschung, Entsetzen, Traurigkeit.
Zweifel an dem gesunden Menschenverstand.
Aber auch Dankbarkeit bislang noch gesund geblieben zu sein
und niemanden verloren zu haben an die Krankheit –
höchstens an eine für mich schwierige Haltung.

Und die Überzeugung: Ich bin verantwortlich für das was ich tue oder lasse –
sonst niemand !

© Dagmar Ender

Erkrankungen

Heute, lieber Gott, denke ich besonders an all jene Menschen, die durch psychische Erkrankungen beeinträchtigt sind. Die kein „normales“ Leben führen können aufgrund ihrer Erkrankung. Hilf ihnen durch diese schwere Zeit. Stell ihnen Menschen beiseite, die sie unterstützen und ihnen helfen auf ihrem Weg.

Zufriedenheit

Lieber Gott, schenke mir Zufriedenheit. Zufriedenheit mit dem was ich habe und mit dem was ich nicht habe. Zufriedenheit mit meinen Fähigkeiten, die ich mir angeeignet habe und den Möglichkeiten, die sich mir noch bieten werden. Zufriedenheit mit meiner Gesundheit, meinen Freunden, meiner Familie und meiner Arbeit.