Wochenende

Wieder ist ein Wochenende vorüber. Ein tolles Wochenende, lieber Gott, für die Tage möchte ich mich bei dir bedanken. Ich habe viel Zeit mit Freunden verbracht, wir haben über alte Zeiten geredet und Pläne für die gemeinsame Zukunft geschmiedet – und dabei sooo viel gelacht. Und nun startet die neue Arbeitswoche. Eine Woche mit vielen neuen Herausforderungen und so mancher monotoner Arbeit, die einfach dazu gehört. Und das schöne daran ist, dass ich dich bei allem an meiner Seite weiß. Wenn ich mit Freunden etwas unternehme oder arbeite – du bist an meiner Seite. Danke.

Zu viel

Guter Gott, kennst du dass, wenn man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht? Irgendwie ist alles zu viel. Die Arbeit, die Hobbies, die Freunde – schon die Frage was ich abends essen möchte ist mir irgendwie zu viel. Und wenn ich dann wieder an dich denke, dann weiß ich, dass ich diese Zeit nicht alleine durchstehen muss. Du bist für mich da, du hörst mir zu und hilfst mir.

Mein Glaube

Mein Glaube, oh Herr, ist etwas wunderbares. Es ist aber auch wirklich mein Glaube. Ich glaube daran, dass es dich gibt – in welcher Form, in welcher Art auch immer. Aber in meinem Glauben gibt es dich. Und das ist wunderbar. Danke, dass ich an dich glauben darf.

Nachrichten

Lieber Gott,
egal wann ich Nachrichten höre, egal wann ich einen Film im Fernsehen schaue oder mich über das Geschehen auf dieser Erde informiere … immer wieder höre ich von Entführungen, Vergewaltigungen, Mord und Totschlagen, von scheußlichen Taten, die Menschen anderen Menschen zufügen. In diesen Momenten stellt sich mir immer wieder die Frage: Warum? Das hat es immer gegeben und wird es immer geben – doch warum? Warum sind wir Lebewesen so? Denn das gilt ja nicht nur für uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt wird man sicherlich genug Beispiele für Taten dieser Art finden. Möge die Zukunft diesbezüglich besser werden als es die Vergangenheit war.

Gemeinschaft

In meinem Dorf gibt es noch eine richtige Gemeinschaft. Wenn man hört, dass jemand Hilfe braucht, ob beim Umzug oder anderweitig, gibt es immer Nachbarn und Bekannte im Dorf, die ihre Hilfe anbieten. Nicht weil sie eine Gegenleistung erwarten, sondern weil sie es gerne machen. Und ich, der ich aus der Großstadt komme und dies gar nicht so kannte, merke, dass es mich selbst verändert. Wie selbstverständlich biete ich meine Hilfe auch an und bin viel aufmerksamer, wenn es um meine Nachbarn und mein Dorf geht. Danke Gott, dass ich diese Erfahrung machen darf.

Sorgen

Lieber Gott,
so oft denke ich: Über das was mich beim nächsten Termin erwartet, wie wohl eine neue Gruppe mich aufnimmt, wie schwierig eine Aufgabe wird, die auf mich wartet oder wie schlimm der nächste Zahnarztbesuch wird. Und immer male ich es mir in den schlimmsten Varianten aus – so dass es kaum schlimmer werden kann. Meine Aufregung steigt, meine Angst beginnt mich zu lähmen. Und wenn alles vorüber ist, stelle ich fest, dass meine Gedanken mir einen Streich gespielt haben, dass es gar nicht schlimm war.
Hilf mir meine Gedanken besser zu lenken und sie mehr der Realität anzupassen anhand Erfahrungen aus der Vergangenheit.