Guter Gott, so viele Menschen leiden unter Krankheiten. Krankheiten von denen ich oftmals noch nie etwas gehört habe, die aber das Leben des Menschen so sehr beeinträchtigen. Es ist gut zu wissen, dass diese Menschen dich als Stütze haben auf ihrem beschwerlichen Weg.
Ruhepol
Du, Gott, bist mein Ruhepol. Im Gespräch mit dir kann ich durchatmen, runterkommen und meine Gedanken sammeln. Den stressigen Alltag kann ich bei dir links liegen lassen und für wenige Minuten ruhen.
Den Blick auf Gott richten
Immer wieder nehmen sie den Ausgangspunkt bei mir, und immer wieder kehren sie zu mir zurück: Ich! Ich! Ich!
Wenn ich bete, ist das ganz anders. Dann richte ich den Blick auch einmal von mir weg, auf andere Menschen, auf Gott.
Und auf einmal spüre ich: Da gibt es viel mehr zwischen Himmel und Erde, als ich je zu träumen wagte. Gleichzeitig finde ich auch wieder zu mir selbst, auf eine neue, bis dahin nie gekannte Weise. Ich entdecke, was es bedeutet, zugleich frei und verantwortlich zu sein.
Und der Himmel berührt die Erde.
Danke, Gott!
© Bruno Griemens
Nimm mich so, wie ich bin
Gott, nimm mich so, wie ich bin:
Mit meinen Hoffnungen, mit meinen inneren Kämpfen, mit meiner Fantasie und Zärtlichkeit, mit meiner Freude, die ich wie gehörte Melodien zum Himmel rufe.
Schlaf der Ohnmacht
Erwecke mich, Herr, aus meinem Schlaf der Ohnmacht. Lass mich nicht nur auf das zurückblicken, was gewesen ist. Hilf mir, aufzustehen im Hier und Jetzt, damit ich mit aufrechtem Blick dir und den Menschen begegnen kann.
© Sebastian Delißen
Gelassenheit
Meine Gelassenheit, die ich oftmals an den Tag lege, ziehe ich aus dem Vertrauen auf dich, Gott. Du bist die Grundlage, dass ich in vielen Situationen gelassen sein kann – denn ich baue auf dich.
Ich vertraue dir
Gott, ich vertraue dir. Mein Leben lege ich in deine Hände.
Gedanken
Meine Gedanken drehen sich immer um meine Probleme, meine Sorgen und mein Handeln. Doch wenn ich mein Leben und mich von außen betrachten würde, dann sind meine Probleme, meine Sorgen und mein Handeln verschwindend gering. Hilf mir immer wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen und meine Sorgen realistisch einzuordnen.
Welcher Weg?
Lieber Gott, welcher Weg ist der richtige? Der linke Weg scheint steinig und steil zu sein, der rechte Weg geht steil bergab – ob ich da überhaupt runterkomme und scheint ziemlich kurvenreich zu sein und der mittlere Weg scheint der einfachste zu sein. Ich sehe zwar nur das erste Stück, aber er scheint schon häufig gegangen zu sein. So ähnlich erscheinen mit manchmal auch die Entscheidungen in meinem Leben zu sein. Doch welcher Weg ist der richtige für mich? Diese Frage stelle ich mir allzu oft. Und oft erweist sich dann der eingeschlagene Weg als eben nicht der einfachste Weg. Egal welchen Weg ich wähle, ich weiß dich immer an meiner Seite. Du begleitest mich auf all meinen Pfaden.
Wochenende
Wieder ist ein Wochenende vorüber. Ein tolles Wochenende, lieber Gott, für die Tage möchte ich mich bei dir bedanken. Ich habe viel Zeit mit Freunden verbracht, wir haben über alte Zeiten geredet und Pläne für die gemeinsame Zukunft geschmiedet – und dabei sooo viel gelacht. Und nun startet die neue Arbeitswoche. Eine Woche mit vielen neuen Herausforderungen und so mancher monotoner Arbeit, die einfach dazu gehört. Und das schöne daran ist, dass ich dich bei allem an meiner Seite weiß. Wenn ich mit Freunden etwas unternehme oder arbeite – du bist an meiner Seite. Danke.