Ewiges unendliches SEIN

HEILIGER GOTT, Ewiges unendliches SEIN,
Dank sei DIR für DEINE Gegenwart, wo ich
auch bin, ob ich wache, schlafe, lache oder
weine, in der in der Begegnung mit meinem
Nächsten – immer hüllst DU mich in den Mantel
DEINER LIEBE, bin in DIR geborgen.

Dank sei DIR, Ewige Quelle, für alle Begegnungen,
DEIN SEGEN fließt zu ihnen hin und zurück zu mir,
ein geben und nehmen, Bereicherung in DEINER Liebe,
wachsen aneinander, erkennen CHRISTUS-GEIST-GOTTES
im Antlitz des/der anderen, wissen uns als DEINE Kinder.
Lob, Dank und Anbetung sei DIR, ewiger ICH-BIN-DA
AMEN

© Monika Herrmann

Eh der Tag zu Ende geht

Eh der Tag zu Ende geht,
bete ich mein Nachtgebet,
danke Gott für jede Gabe,
die ich heut empfangen habe;
bitte Gott für diese Nacht,
dass er mich im Schlaf bewacht,
dass der Teufel mich nicht schreckt,
und kein böser Traum mich weckt.
Kommt der Morgenstern herauf,
steh ich froh mit Jesus auf.

Überliefert

Jesus

Jesus,
wir haben schon viel von dir und deinem Vater gehört,
aber wenig vom Heiligen Geist.
Er ist die Kraft, die dich mit Gott, deinem Vater, verbindet.
Auch wir gehören zu Gott, auch uns will er diese Kraft schenken.
Wir bitten dich: Gib uns den Heiligen Geist.
Dann sind wir immer verbunden mit dir und deinem Vater
und können als frohe Menschen leben.
Amen.

© Margrit M. Boos

Wut auf Gott

Wie geht man eigentlich damit um, wenn einen die Wut auf Gott packt? Wenn man ihm nicht mehr glauben, nicht vertrauen und nicht verzeihen will? Wenn das „Warum?!“ allen Raum einnimmt? Einfach sagen, seine Wege sind unergründlich, reicht mir nicht mehr. Ich verzweifle am Leid der Menschen um mich herum und Gott rührt keinen Finger. Er behauptet doch immer in die Herzen schauen, in der Dunkelheit sehen und in der Stille hören zu können, warum unternimmt er dann nichts?

© Christian Bornholdt

Du bist aufgebrochen

Du bist aufgebrochen
aus deinem Heimatdorf
und hast überall
von Gott erzählt.

Schenke auch mir den Mut,
mich auf den Weg zu machen,
der mich in die Fremde führt,
in der ich eines Tages
dir begegnen werde.

Klaus Vellguth

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Vier Worte

Vier Worte mag ich
ganz besonders:

hoffentl-ich,
glückl-ich,
freundl-ich,
zärtl-ich.

Ich mag diese Worte,
denn ich selbst komme
in ihnen so vor,
wie du, Gott,
mich geschaffen hast.

Klaus Vellguth

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Bescheidenheit

„Bescheidenheit? Rücksicht? Barmherzigkeit? Demut? Glaube? Damit kommt man heutzutage nicht mehr weit!“
Das kann stimmen!
Aber es hängt davon ab, wohin man will!

Wohin will ich?

Bruno Griemens

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Mein Gott

Mein Gott,
Friedensgesten sollen erwachsen
zwischen mir und denen, die es mir schwer machen.
Friedensgesten sollen erwachsen,
wo ich Vorurteile habe.
Friedensgesten sollen erwachsen,
immer wieder unvermutet Hoffnung schenken.
Friedensgesten sollen erwachsen,
ohne zu wissen, ob man meine Absicht versteht.
Friedensgesten sollen erwachsen
mit aller uns möglichen Fantasie.
Friedensgesten sollen erwachsen.
Damit ich den Menschen alle Ehre mache,
denn wir sind ein Abbild Gottes.

Marcus C. Leitschuh/Peter Jansen

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer