Ärger runterschlucken,
Kritik einstecken,
Kränkungen beiseiteschieben.
Niederlagen vergessen:
All das gehört zum Leben.
Doch dabei will ich nie vergessen,
dass du, Gott,
in der Dunkelheit bei mir bist,
um mich zum Licht des Glücks zu führen.
Ärger runterschlucken,
Kritik einstecken,
Kränkungen beiseiteschieben.
Niederlagen vergessen:
All das gehört zum Leben.
Doch dabei will ich nie vergessen,
dass du, Gott,
in der Dunkelheit bei mir bist,
um mich zum Licht des Glücks zu führen.
Herr, öffne meine Augen
für die Schönheit deiner Schöpfung.
Öffne meine Ohren
für die Wahrheit deiner Worte.
Öffne meinen Mund
für den Lobpreis deines Namens.
Öffne meine Hand
für die Schätze deiner Gnade.
Öffne mein Herz
für das Wunder deiner Liebe.
Irmgard Erath
© Butzon & Bercker GmbH
Guter Gott, es gibt Zeiten,
da will ich alles einfach nur hinschmeißen.
Nichts macht mir mehr Spaß,
und ich schaue eher bedrückt in die Zukunft.
Ich kann mich auf gar nichts richtig freuen,
und das Feuer in mir scheint erloschen.
Ich hasse diese Phasen der Verunsicherung,
und doch kann ich nichts dagegen machen.
Manchmal wünsche ich mir,
ich könnte dann mehr Kraft
aus meinem Glauben schöpfen!
Mein Mund
spricht viele Worte,
meine Hände
machen viele Gesten,
doch meine Seele
ringt um Atem.
Danke, dass du
auch dann bei mir bist,
wenn der Lärm des Alltags
verklungen ist
und meine Seele
Atem holt.
Es werden Zeiten kommen,
wo nichts mehr so sein wird, wie es einmal war,
wo mein Leben aus den Fugen zu geraten droht,
wo ich weder ein noch aus weiß,
wo alles umsonst scheint.
Guter Gott,
schenke mir in diesen Krisenzeiten meines Lebens
Menschen, die es gut mit mir meinen,
und lass mich bei aller Hoffnungslosigkeit
nicht die Zuversicht verlieren,
dass ich bei dir auch gegen allen Anschein geborgen bin.
Bedenke, dass du auch
auf einsamen Wegen
nie allein gehst.
Wenn du an Gott denkst
und lauschst, hörst du
den Schritt der Engel.
Aus Irland
Jesus, tu tatest, was notwendig war, nicht das, was man von dir erwartet.
Du warst der Freund der Ausgestoßenen und Missachteten, der Infizierten und der Habenichtse.
Dir war egal, wie reich jemand war oder welches Ansehen er genoss.
Dir war allein wichtig, dass er ein gutes Herz hatte und zur Umkehr bereit war.
Und worauf schaue ich bei den Menschen?
Auf ihr Äußeres.
Auf ihr Prestige.
Auf ihren Besitz.
Auf ihre Leistungsfähigkeit.
Ich will mich mehr an Jesus orientieren!
Alles hängt an mir,
alle wollen etwas von mir,
immer muss ich für jeden springen:
Ich kann nicht mehr!
Schenke mir Gelassenheit
und Mut zum Nein
zur richtigen Zeit!
Du bist der Weg, Wahrheit, mein Ziel.
Abschied nehmen
von Menschen,
von Sicherheiten,
von Vertrautem,
von Gewohntem,
ist schmerzhaft.
Abschied nehmen
bedeutet aber auch
Chancen wahrnehmen,
anderes entdecken,
Neues wagen,
sich verändern.
Wer sich der Zukunft nicht öffnet,
missbraucht die Gegenwart
und verachtet die Vergangenheit.
Gott, du bist der Garant aller Zukunft!
Nichts brauche ich zu fürchten,
wenn es auch für mich einmal heißt,
Abschied zu nehmen.