Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel,
der stets über uns fest bleibt.
Unter diesem Dach sind wir sicher,
wo auch immer wir sind.
Martin Luther
Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel,
der stets über uns fest bleibt.
Unter diesem Dach sind wir sicher,
wo auch immer wir sind.
Martin Luther
Aufgabe des Menschen ist es,
„mit allen seinen Kräften“
Gott zu lieben und ihm zu dienen:
d. h. aber mit den Kräften,
die einem Gott gegeben hat
und mit keinen andern.
Sich in die Grenzen seiner Natur zu fügen,
das gehört wesentlich zum Gehorsam
gegenüber dem göttlichen Willen
und zum inneren Frieden.
Edith Stein
Gott, ich bin unendlich traurig,
denn ich habe einen lieben Menschen verloren.
Ich kann es noch gar nicht fassen, dass sie/er nicht mehr da ist.
Der Schmerz zerreißt mir das Herz. Ich vermisse sie/ihn so sehr.
Wenn ich aufwache, bin ich allein.
Wenn ich schlafen gehe, bin ich allein.
Das Haus ist so leer. Mein Leben ist einsam geworden.
Nichts ist mehr so, wie es war.
Wie kann ich ohne sie/ihn leben?
Es fällt mir noch schwer, nach vorne zu schauen.
Tröste mich, Gott, und zeige mir, wie es weitergehen kann.
Amen.
Die eigenen Wege führen im Kreise
immer zu uns selbst zurück.
Aber wenn Gott unsere Wege leitet,
dann führen sie zu ihm.
Gott leitet uns durch Glück und Unglück –
immer nur zu Gott.
Daran erkennen wir Gottes Wege.
Dietrich Bonhoeffer
Man lernt es schließlich auch ,
sich der göttlichen Barmherzigkeit
zu überlassen, die mit all dem
fertig werden kann . . .
ein Leben an Gottes Hand
und aus Gottes Hand . . .
Edith Stein
Gott, ich fühle mich ausgebrannt und leer.
Die Aufgaben und Pflichten des Alltags kosten mich immer mehr Kraft.
Der Beruf, die Familie, die Freunde …
Ich habe Angst, dass mir das alles über den Kopf wächst
und ich mich selbst verliere.
Es ist nicht so, dass ich mein Leben nicht mag, so wie es ist.
Nur ist mir oft alles zu viel und dann frage ich mich:
Wie kann es weitergehen?
Lass mich in deiner Nähe neue Kraft schöpfen
und zeige mir den Weg zum Leben in Fülle.
Amen.
Petra Stadtfeld
Gott ist ein Gott des Tragens.
Der Sohn Gottes trug unser Fleisch,
er trug darum das Kreuz,
er trug alle unsere Sünden und
schuf durch sein Tragen Versöhnung.
So ist auch der Nachfolger
zum Tragen gerufen.
Im Tragen besteht das Christsein.
Dietrich Bonhoeffer
Was nicht in meinem Plan lag,
das hat in Gottes Plan gelegen.
Und je öfter mir so etwas begegnet,
desto lebendiger wird in mir
die Glaubensüberzeugung,
dass es – von Gott her gesehen –
keinen „Zufall“ gibt.
Edith Stein
Gott, es gibt Tage, da fehlen mir die Zeit
und die Ruhe, um zu beten.
Heute ist ein solcher Tag.
Doch wenigstens für einen Augenblick
möchte ich innehalten und dir sagen,
dass ich an dich denke.
Ich möchte dich nicht aus dem Blick verlieren,
denn ich brauche dich.
Ich weiß, du hast viel Geduld mit mir. Danke dafür.
Bleibe mir nahe und lege deine schützende Hand über mich.
Amen.
Petra Stadtfeld
Nicht die Formel, nicht die Zahl der Worte,
sondern der Glaube fasst Gott
bei seinem väterlichen Herzen,
das uns längst kennt.
Das rechte Gebet ist nicht ein Werk,
eine Übung, eine fromme Haltung,
sondern es ist die Bitte des Kindes
zum Herzen des Vaters.
Dietrich Bonhoeffer