Sterbehilfe

Sterbehilfe

Lieber himmlischer Vater, Gott,

„Mein Leben brauche ich nicht mehr,
es ist genug, ich gebe es DIR zurück.“
Darf man sich das wünschen und das Ende
seines Lebens selbst bestimmen und gehen?

Ist mein Leben nicht „DEIN göttliches Leben“,
welches unzerstörbar und ewig ist, o Herr?
Hast DU uns nicht ein Gebot gegeben:
„Du sollst nicht töten?“ Gilt das heute noch?

Ein Gesetz soll auf den Weg gebracht werden:
„Sterbehilfe unter bestimmten Umständen
bei ärztlicher Aufsicht straffrei zuzulassen.“
Der Vorsitzende der Ärztekammer lehnt das ab.

Die Angehörigen sehen ihren lieben Kranken,
oft unter großen Schmerzen dahinsiechen,
können diesen Anblick nicht länger ertragen,
da nicht mehr zu helfen ist, dies beenden wollen.

Glaubt man dem Kranken einen Gefallen zu tun,
weil dieser nur noch Verworrenes von sich gibt?
Hat man Ahnung, was derjenige im Inneren erlebt?
Bewusstsein, nicht Körper ist das, was ICH BIN.

Der Körper stirbt, man löst sich von ihm, legt ihn ab,
das göttliche ICH BIN, sein wahres geistiges Sein,
zieht sich in die Unendlichkeit, aus der man einst kam,
mit allem, was man ist und war, dorthin wieder zurück.

Wer seinen Frieden in Gott gefunden hat,
erträgt die Ablösung von seinem Körper viel leichter,
ist für jeden Tag, an dem man noch hier sein darf
und die Hilfe seiner Lieben und Pfleger sehr dankbar.

JESUS CHRISTUS spricht:
„ICH lebe und IHR sollt auch leben.“ (Joh.14:19)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

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