Mein höchstes Gut?

„Mein höchstes Gut ist die Gesundheit!“
Diesen Satz hört man sehr oft sagen.
Welche Mühen nimmt man dafür in Kauf.
Möglichkeiten gibt es ja genügend.

Man achtet auf den Bio-Stempel,
isst viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch,
geht joggen und ins Fitness-Center,
sorgt für genügend Schlaf, lebt gesund.

Und doch wird man krank, hadert mit sich selbst.
„Sein höchstes Gut“ ist angeschlagen. Man hat
doch mit Rauchen und Alkohol längst aufgehört
und fragt sich: “Was habe ich falsch gemacht?“

Ärzte, Medizin, ein Heiler, keiner, nichts hilft.
Gesund sein will man, sein altes Leben zurück.
Als alles nichts hilft, dachte man an Gott, ging wieder
zur Kirche, zündete Kerzen an, flehte um Gesundheit.

Auch jetzt geschah nichts. Man hört den Bibelvers:
„Der Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes, der in
euch wohnt.“ (1. Korinther, 6:19) Wenn der Leib der
Tempel von Gott ist, muss Gott dort gegenwärtig sein.

Gott, so glaubte man, sei da oben, betete für alles, was
man brauchte, lebte sein eigenes Leben, getrennt von Gott.
Herr, vergib, DICH nicht in mir selbst gesucht zu haben,
habe die Krankheit akzeptiert, nannte sie „meine Krankheit.“

In Gottes Tempel ist eine Krankheit niemals zu finden.
Wenn ER sie geschaffen hätte, könnte die beste
Behandlung sie nicht heilen. Krankheit ist ein Teil von
dieser Welt. Man wurde ihr Opfer, ließ sie unbewusst zu.

Und durfte erkennen: „Nicht Gesundheit, sondern
GOTT IST MEIN HÖCHSTES GUT.“ „Trachtet am
ersten nach dem Reich Gottes“ steht in (Matthäus, 6:33).
Man gab der Krankheit Macht, als man sich krank fühlte.

ICH BIN nicht dieser sterbliche Körper. Die Realität
meines Seins und Lebens ist geistig, göttliches Sein,
unsterblich, ewig, vollkommen und harmonisch
Gelobt sei Gott, der DU alles bist, was ist, in Ewigkeit.

                         AMEN

Margrit Sellig de Boll

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