Weltmännertag

Himmlischer Vater, an diesem Weltmännertag danken wir für all die Männer in unserem Leben. Segne sie mit Stärke, Gesundheit und Weisheit. Mögen sie Vorbilder für Mitgefühl und Gerechtigkeit sein, und lass uns in Einigkeit und Wertschätzung miteinander leben. Amen.

Allerseelen

Barmherziger Gott, an diesem Tag gedenken wir der Verstorbenen. Lass ihr Andenken in unseren Herzen weiterleben, und gewähre ihnen deinen Frieden und ewiges Licht. Wir vertrauen darauf, dass sie in deiner Liebe geborgen sind. Amen.

Allerheiligen

Göttlicher Schöpfer, an Allerheiligen gedenken wir der Heiligen und ihrer Vorbildfunktion. Wir bitten um ihre Fürsprache und darum, in ihren Fußstapfen zu gehen, während wir uns auf den Weg der Heiligkeit begeben. Lass uns in deinem Licht wandeln und ein heiliges Leben führen. Amen.

Reformationstag

Himmlischer Vater, am Reformationstag gedenken wir der historischen Veränderungen, die deine Kirche geprägt haben. Lass uns inspiriert sein, deinem Wort zu folgen und unseren Glauben zu vertiefen. Segne uns, während wir uns weiterentwickeln und im Geiste der Reform voranschreiten. Amen.

Gestern auf einem Spaziergang …

Gestern auf einem Spaziergang
ging mein Engel neben mir her.
Zuerst wusste ich nicht so recht,
was ich mit ihm reden sollte.
Dann öffnete ich ihm mein Herz.
Ich erzählte ihm alles, was mich bedrückte,
meine Ängste und meine Sorgen.
Er hörte mir geduldig zu.
Danach gingen wir eine Weile
schweigend nebeneinanderher.
Später brach mein Engel das Schweigen
und sprach zu meinem Herzen.
Danach fühlte ich mich leicht und lebendig,
voller Hoffnung und Tatendrang.
Ab jetzt wollen wir öfter miteinander reden.

Gisela Baltes

Beides leben

Heute ist der erste Tag der Zeit,
die uns noch zum Leben bleibt.
Es ist der letzte Tag der Zeit,
die wir bisher gelebt haben.

Lasst uns beides leben –
den neuen Anfang und das Ende,
frisch und unbefangen wie am Anfang
und so bewusst, als stünden wir
an unserem Ende.
Gottes Liebe wird bei uns sein
in allem, was wir tun.

Verfasser unbekannt

Meinen Schritt gehen

Ich träume von einer Welt, in der Menschen menschlich miteinander leben können; von einer Zeit, in der keiner den anderen bekämpft, weil beide in dieselbe Richtung blicken.
Von einer Welt, die Raum hat für alle und Brot; von einer Zeit, in der das Teilen mehr gilt als das Haben . . .
Ich träume von einer Welt, ich kann sie nicht machen.
Aber einen Schritt, meinen Schritt, kann ich gehen.

Eleonore Beck