Ein Dach über dem Kopf

Ich danke dir, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und mich dort sicher fühle. Das ist auf dieser Welt nicht selbstverständlich. Es gibt viele Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder sich zu Hause sicher fühlen können. Vielleicht aufgrund von Kriegen oder aufgrund von Unwettern oder anderen schlimmen Situationen, die dazu führen, dass man abends nicht sicher einschlafen kann. Danke, dass es mir so gut geht.

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Ein frohes neues Jahr

Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr.
Ganz besonders möchten wir dir, der du diesen Text gerade liest ein gesundes und glückliches Jahr 2018 wünschen und Erfolg bei allem was du in diesem Jahr machst.

Sammeln wir doch gemeinsam wen es sich lohnt zu segnen – ergänze deine Wünsche doch einfach als Kommentar. Wir fangen einfach mal an:
Lieber Gott,
segne alle kranken Menschen, denen es nicht so gut geht und die unter ihrer Krankheit leiden. Möge das neue Jahr für Sie Heilung bringen.

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Der Tag vor Silvester

Lieber Gott, heute ist der Tag vor Silvester. Auf Silvester freuen sich viele Menschen. An diesem Abend können sie mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen oder bei einer Party schön ins Neue Jahr wechseln. Doch es gibt viele Menschen, die an diesem Tag arbeiten müssen, ob es Pflegerinnen oder Pfleger, Ärztinnen oder Ärzte, Menschen bei der Feuerwehr oder einfach Menschen, die auf den Parties arbeiten. Darüberhinaus gibt es noch viele, viele weitere. Daher möchte ich heute genau für diese Menschen beten. Segne, lieber Gott, all diese Menschen, die morgen eben nicht wie selbstverständlich frei haben, sondern arbeiten müssen.

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Schmerzen

Lieber Gott,

keine Stunde, keine Minute ohne Schmerzen. Es gibt so viele Menschen, die Tag für Tag mit ihren Schmerzen leben müssen. Heute möchte ich all jene in mein Gebet einschließen, deren Alltag durch diesen Schmerz bestimmt ist. Ich kann nicht ansatzweise verstehen was diese Menschen durchmachen. Wie kann diesen Menschen geholfen werden, wenn selbst die Schulmedizin und wahrscheinlich auch viele anderen Hoffnungen, denen nachgegangen wurde, nicht helfen?

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Neues dazu lernen

Guter Gott, ich danke dir, dass ich jeden Tag etwas Neues dazu lernen darf. Ich empfinde es als Bereicherung, dass ich Tag für Tag dazu lerne. Dass ich in meinem Beruf mich weiter entwickle, dass ich privat immer wieder neue Dinge ausprobiere, dass ich kulturell, politisch und geschichtlich immer mehr erfahre. Ich hoffe, dass ich mir diese Neugierde dauerhaft bewahren kann, ich nie satt werde, sondern immer weiter nach Wissen und neuen Erfahrungen mich umschaue.

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Verbindung halten – sonst nichts!?

Wen suchst Du?
Wen ich suche? Ich weiß es nicht!

Was suchst du?
Was ich suche? Mehr als ich habe!
Wo suchst du?
Wo ich suche?
Überall und nirgends, weil ich nicht wirklich suche!

Warum suchst du?
Warum ich suche?
Weil ich die Sehnsucht in mir spüre,
dass es mehr geben kann, als das, was ich kenne,
habe …
– haben möchte.

Warum fragst du?
Du weißt es doch längst und führst mich dorthin:
Hinaus ins Weite, wo meine Sehnsucht den Sinn sucht
und Freiheit und Weite findet.
Dort darf ich sein, wer ich bin und was ich will.

Was brauchst du?

© Dagmar Ender

Bereit für Weihnachten?

Die Zeit des Wartens und des Vorbereitens ist vorbei.
Jede Woche haben wir eine weitere Kerze angezündet,
jede Woche wurde die Welt ein kleines bisschen heller.

Und nun ist er da, der auf den wir so sehnsüchtig gewartet haben,
wir haben unser Herz und unsere Seele bereit gemacht, unsere Wohnungen festlich geschmückt.
Beschenken uns, machen uns eine Freude, haben leuchtende Augen.

Doch wird er bleiben, in unsern Herzen, im unserem Alltag?
Wird er bleiben, wenn die Pute gegessen ist, die Geschenke vergessen
und der Baum abgeschmückt ist?

Wird er einen Platz in unserm Alltag bekommen,
wird sich unser Leben ändern, wird es gelingen seine Botschaft zu leben?
Werden wir es schaffen, das Gefühl „Weihnachten“ über das Jahr zu retten, so dass
auch im Juli noch Weihnachten in unseren Herzen ist?
Wie halten wir die Botschaft vom Licht, der Liebe und des Friedens in uns lebendig?
Oder gehen wir einfach wieder über, zum unweihnachtlichen Alltag?

Ich wünsche mir eine Welt, in der immer Weihnachten ist, das ganze Jahr,
eine Welt, in der der Glanz der Heiligen Nacht Bestand hat und uns leitet.
Eine Welt in der Licht, Frieden, Liebe, Nähe keine Geschenke zu besonderen Anlässen sind,
sondern Alltag.

Frohe Weihnachten

© Dagmar Ender

Gebet zur Weihnacht

„Friede auf Erden“. Hörst du, höre ich
die Stimmen der Engel, die da singen:
„und den Menschen ein Wohlgefallen?“,
wie sie Frieden und Freude verkünden?

HERR, unser Gott, DU hast zu uns
Jesus Christus in DIESE WELT voller
Dunkelheit und Unfrieden gesandt,
das Licht der Wahrheit zu offenbaren.

Gott ist das Licht. Du, ich, wir alle sind
göttliche Lichtstrahlen, verborgen in
vergänglichen Gestalten. Um das bewusst
zu machen, kam Jesus Christus auf Erden.

Das Reich Gottes ist in uns, meist tief
verschüttet, bis zu einem Augenblick
der Gnade, wenn das Licht Jesu Christi
uns berührt und es hell in uns scheint.

Wir mit den Engeln singen:: „Euch ist:
heute der Heiland geboren, welcher ist
Christus“ Oder mit Simeon frohlocken:
„Meine Augen haben den Heiland geseh’n“.

Mit Paulus bekennen: „Ich lebe doch nicht
ich, Christus lebt in mir“. Halleluja. Christus,
das Licht ist geboren und erkannt auch in mir.
Dank sei dem göttlich liebenden Vater,
AMEN.

© Margrit Seelig de Boll

Kurz vor Weihnachten

Nur noch wenige Stunden bis zur heiligen, zur stillen Nacht.
Eine Nacht in der wir uns erinnern an einen ganz besonderen Moment vor vielen, vielen Jahrhunderten. Ein kleines Kind wurde geboren. Du, lieber Gott, hast das Kind zu uns geschickt und damit so viel verändert auf der Erde. Ich danke dir und erfreue mich nicht nur in jedem Jahr an Weihnachten an deiner Güte und Liebe, die du uns schenkst.

© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer