Lieber Gott, heute ist der Tag der „vermissten Kinder“. Immer wieder liest man, dass ein Kind vermisst wird. In den meisten Fällen wird das Kind kurze Zeit später wieder gefunden. Aber immer wieder gibt es auch den furchtbaren Fall, dass ein Kind nicht wieder gefunden wird. Heute möchte ich an alle Kinder denken, die vermisst werden. Für die Eltern, die Familie und alle Angehörigen ist es die Hölle auf Erden. Lasst sie uns nicht in Vergessenheit geraten und hoffen wir, dass sie bald wieder in die Arme ihrer Eltern genommen werden können. Ich wünsche es so sehr, Gott.
Gebete
Danke, dass meine Gebete bei dir nicht untergehen. Du hast immer ein offenes Ohr für mich.
Schaffe ich das
Schaffe ich das, was ich mir vorgenommen habe? Die nächste Prüfung, die nächste Aufgabe im Job oder einfach das Angebot für einen Kunden fertigzustellen. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, oftmals sind es ganz neue Erfahrungen die man macht. Doch schaffe ich diese auch. Doch wenn ich dir meine Sorgen vortrage, dann weiß ich, dass es mir hilft. Der Berg meiner Sorgen wirkt gleich nicht mehr so hoch.
Gott wird lebendig
Gott wird lebendig
Nicht in verstaubten Büchern.
Nicht in alten Ritualen.
Nicht in historischen Gemäuern.
Nicht in überlieferten Gesängen.
Im Hier und Jetzt.
Im Heute und Morgen.
In meinem Leben.
In diesem Moment.
Durch mein Handeln.
Durch meine Lieben.
Wird Gott lebendig.
Marcus C. Leitschuh
aus: Pray Today! Jugendgebete. © Butzon & Bercker GmbH, https://www.butzon-bercker.de/de/5-2398_Pray-today.html
Versöhnung
Den ersten Schritt zu tun, lieber Gott, ist so schwer.
Nach einem Streit, den ersten Schritt auf den anderen zu zu gehen und sich zu entschuldigen, das fällt sehr schwer. Gib mir immer wieder diesen kleinen Stubs, wenn ich mal wieder zögere, dass ich diesen einen Schritt mache – auch wenn er mir noch so groß erscheint. Denn jeder Tag, den ich mehr zögere, ist ein Tag zu viel.
Deine Engel an meiner Seite
Du, lieber Gott, sendest deine Engel. Dass sie uns auf all unseren Wegen begleiten, uns Helfer und Freund zu gleich sind. Ich danke dir für deine Hilfe und Liebe.
Briefe schreiben
Vor vielen Jahren, lieber Gott, habe ich begonnen dir regelmäßigen einen Brief zu schreiben. So einmal im Monat habe ich dir einen langen Brief geschrieben. Ich habe dir von meinen Gefühlen geschrieben, meine Zweifel und Hoffnungen beschrieben, meine Wut in Worte gefasst und dich Anteil nehmen lassen an meiner Freude. Keinen dieser Briefe habe ich abgeschickt, alle habe ich in einer Kiste gesammelt, da ich deine Adresse nicht kenne. Und doch weiß ich ganz genau, dass du viel besser weißt was in jedem einzelnen dieser Briefe steht. Denn du hast es schon gewusst bevor ich es aufgeschrieben habe. Und doch hat es mir gut getan es dennoch aufzuschreiben und in Worte zu fassen.
Heute sage ich danke
Heute sage ich danke,
für die Liebe, die du mir schenkst,
für die Sonne, die jeden Tag scheint,
für das saftige Grün der Wiesen und
die bunten Blätter an den Bäumen,
für das tiefe blau des Seen und
für die Zeit, die du mir geschenkt hast.
Gott – existierst du
Gott – existierst du?
Keine Ahnung, ob es dich wirklich gibt. Eine Antwort habe ich – wenn ich ehrlich bin – auch noch nie von dir erhalten. Und doch hilft es mir mit dir zu sprechen – das Gefühl zu haben, dass da jemand ist, der sich meine Sorgen und meine Freude anhört.
Energie laden
Wenn ich mal wieder nicht weiß wo hinten und wo vorne ist, wie ich den Alltagsstress bewältigen soll – dann ist Gott für mich da. Nur fünf Minuten mit ihm helfen mir wieder ruhiger zu werden und neue Energie zu laden.