Glauben ist packend

Du kannst vertrauen, dass der Heilige Geist dich packt. Wir alle können es wagen, unseren Glauben zu bekennen. Und wir müssen uns nicht schämen, wenn wir Angst haben.
Denn auch die Jünger Jesu hatten mit ihrem Glauben Probleme.
Aber als der Heilige Geist, die Kraft Gottes, zu den Jüngern kommt, haben sie auf einmal den Mut, die Botschaft von der Auferstehung zu verkünden.
Über diese „frohe Botschaft“ zu sprechen, war damals und ist heute nicht leicht.
Doch diese Botschaft will die Welt verändern.
Und diese Weltveränderung beginnt bei jedem Menschen, der sich von seinem Glauben Flügel verleihen lässt.

(c) Guido Erbrich

Sei mutig!

Manchmal steht unser Mut
auf wackeligen Füßen.
Besonders, wenn wir nicht sehen,
wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Dann fehlt uns einfach die Kraft
hinzuhören, hinzuschauen,
uns für das Recht und für andere einzusetzen.
Mut ist eine Kraft, die uns von Gott geschenkt wird,
genau in dem Moment, wenn wir sie brauchen.
Dieses Geschenk sollten wir annehmen,
um das Leben friedlicher zu gestalten.
Fragen wir uns ruhig einmal:
Wen kann ich heute ermutigen
durch ein gutes Wort?

(c) Irmgard Partmann

Du darfst du sein

Das ist die Zusage Gottes an dich:
Du darfst du sein!
So bist du gut und so von Gott gewollt.
Wenn ich mir wieder einmal wünsche,
anders sein zu wollen,
lass mich an diese Zusage denken, Gott.

(c) Bastian Rütten

Du bist ein Segen

Gott will,
dass du das lebst, was du bist.
Damit du das kannst,
schenkt er dir seinen Segen.
Du bist ein Segen, weil Gott dich segnet.
Segen heißt leben unter anderen, neuen Vorzeichen.
Gott ist der Herr über die Zukunft – das sagt der Segen.
Und mit ihm verbindet sich die Verheißung,
dass Gott dir Gutes will.
Du musst nicht alles von dir erwarten,
sondern du darfst darauf vertrauen,
dass hinter allen Dingen einer steht,
der schenkt:
Gott.

(c) Udo Hahn

Kleiner Teil der Welt

Lieber Gott, manchmal vergessen wir Menschen, dass wir nur ein kleiner Teil dieser Welt sind und sind immer wieder verwundert, wenn die Natur verlassene Gebäude oder Gelände nach und nach wieder in Beschlag nimmt – dort plötzlich wieder Pflanzen wachsen und die Natur wieder an Stellen zu sprießen beginnt, die wir Menschen als unbewohnbar eingestuft haben. Die Welt geht nicht unter, wenn wir Menschen mal nicht mehr existieren, vielleicht wird die Natur sogar aufatmen.

Liebe

Lieber Gott, segne alle Menschen, die durch ihre Liebe andere Menschen erfreuen, ohne sie zu erdrücken. Die durch ihre Liebe anderen Menschen zeigen wie wichtig diese Person für sie ist. Die durch ihre Liebe anderen Menschen Sicherheit und Zuversicht schenken. Die durch ihre Liebe Gräben überwinden und neue Wege aufzeigen. Möge die Liebe eines anderen Menschen unser Herz erwärmen und jedem einzelnen von uns zeigen … du bist nicht alleine.

Karsamstag

Allmächtiger, ewiger Gott, dein eingeborener Sohn ist in das Reich des Todes hinabgestiegen und von den Toten glorreich auferstanden.
Gib, dass deine Gläubigen, die durch die Taufe mit ihm begraben wurden, durch seine Auferstehung zum ewigen Leben gelangen. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

Karfreitag

Gott, unser Vater, heute, am Karfreitag, schauen wir auf das Kreuz deines Sohnes. Jesus ist gestorben. Er zeigt uns: Du bist auf der Seite der Menschen, die leiden. Er zeigt uns, wie sehr du uns liebst. Dafür danken wir dir. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir den Sinn des Kreuzes tiefer erfassen und leben können für andere, so wie Jesus es getan hat. Dir sei Lob und Ehre heute und in Ewigkeit. Amen.

Gründonnerstag

Wir feiern Gründonnerstag. Wir erinnern uns an das Letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Bei diesem Mahl wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße als Zeichen seiner Liebe und als Einladung, seinem Beispiel zu folgen. Er schenkt seinen Jüngern die Eucharistie und bleibt so mit ihnen verbunden. So ist er auch mit uns verbunden, uns nahe in jeder Eucharistiefeier – in den Zeichen von Brot und Wein.