Die Einen und die Anderen

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Zur Zeit geraten hier in unserm christlich geprägten Land zwei Strömungen aneinander und reiben sich an der Flüchtlingspolitik, die Einen sind dafür, die Anderen dagegen.

Da ist auch jeder Einzelne von uns gefordert Stellung zu beziehen, denn sonst besteht sehr schnell die Gefahr, sich ins Negative hinab ziehen zu lassen, was man ja nicht will.

Als gläubiger Christ gilt das Gebot der Liebe zu deinem Nächsten, jetzt ist die Gelegenheit dazu gegeben zu zeigen, wo man steht, ob man nur davon redet oder tatsächlich handelt.

So mancher glaubt, die Regierung tue für die eigene Bevölkerung zu wenig und klagt, die Asylsuchenden bekämen mehr Hilfe und Zuwendung und beschwert sich lautstark.

Andere wiederum fragen gar nicht lange, ob dieser Asyl berechtigt, Wirtschaftsflüchtling oder welcher Glaubensrichtung er angehört, sie gehen hin und helfen den Notleidenden.

Herr, hab Dank, dass DU so vielen ihr Herz geöffnet hast, in DEINEM Haushalt zu wirken, sich einzusetzen, die den Bomben, Tod und Zerstörung entflohen, bei uns Zuflucht suchen.

„Was ihr getan habt, einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, – Schwestern und Kindern – dass habt ihr MIR getan.“ (Matthäus, 25:40) „Ihr sollt Gutes tun“, hast DU uns geboten.

AMEN.

 

Magrit Seelig de Boll

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