Was ich wirklich brauch

Ach Gott, ich schaue zu dir auf und hoff, dass du mich siehst,
das du mich nimmst so wie ich bin und was ich brauch mir gibst.
Denn du allein auf deinem Thron,
du weißt was ich begehr,
und was mein Herz zum klopfen bringt und was ich wünsch so sehr.
Ich kleines armes Menschenkind, ich denk an Ruhm und Ehr,
an Gold und bunten Edelstein, doch brauch ich das so sehr?
In meinem kleinen Erdenkreis,
da zählt sowas die Welt,
und richtig glücklich scheint zu sein, wer hat den Ruhm und’s Geld.
Doch ist der wirklich so zufrieden, oder scheint’s nur so zu sein?
Scheint der der wirklich reich am Geld auch wirklich reich zu sein?
Ach lieber Gott und heilger Geist, du kannst ins Herze sehn.
Und nur du kennst mein wahres ich, nur du kannst mich verstehn.
So geb ich mich in deine Hand
und hoffe nun auf dich.
Und sollt ich schon am Abgrund steh’n, so bitte rette mich.
Und mach aus diesem dürr Gestrüpp den schönsten Rosenstrauch,
und gib mir was mein Herz begehrt und was ich wirklich brauch.

Guido Hobitz
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

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