Natürlich glaube ich an Gott,

Natürlich glaube ich an Gott,
an ihn, der die Welt geschaffen hat,
der mich geschaffen hat.
Und an Jesus Christus, seinen Sohn,
der vor langer Zeit mit uns gelebt hat, für uns gestorben und auferstanden ist,
seine Spuren hinterlassen hat und noch heute versucht wirksam zu sein.
Und an den Heiligen Geist, der uns umweht, uns versucht Weisheit einzuhauchen.
 
Natürlich glaube ich das alles, aber ist das die Frage…?
 
Ist die Frage nicht eher: Traue ich Gott wirklich etwas zu?
Traue ich ihm zu, dass er Einfluss nimmt auf mein Leben?
Traue ich ihm zu, dass er mich stärkt?
Traue ich ihm zum, dass er mich unterstütz, die richtigen Entscheidungen zu treffen?
Gebe ich ihm eine Chance mich zu erreichen?
Habe ich ein Ohr für seine Botschaft, heute?
Habe ich den Mut, ihm Dinge zu überlassen, die für mich zu groß sind?
 
Ja, natürlich glaube ich an Gott….
Aber irgendwann möchte ich sagen:
Ja, natürlich traue ich Gott etwas zu,
dann werde ich vermutlich mehr Hoffnung und weniger Angst haben.
 
Amen
(Dagmar Ender)

Was ist Wahrheit?

Ist wahr, was man so sagt?
Ist wahr, was die Medien verkünden?
Ist wahr, was die Wissenschaft als Ergebnis feiert?
Ist wahr, was von Erfolg gekrönt ist?
Ist wahr, was die meisten für wahr halten?
 
Woran kann ich die Wahrheit erkennen?
Ist etwas vielleicht erst dann wahr,
wenn es mein Leben bereichert,
wenn es mich und andere glücklich macht,
wenn es Zukunft eröffnet,
wenn nicht der Augenblick zählt, sondern die Dauer?
 
Guter Gott, lass mich die Wahrheit suchen und finden.

Ich stelle mir vor:

Ein Mensch lebt nicht mehr, ich kannte ihn gut.
 
Mir kommt in den Sinn,
dass ich manches anders machen, manches nachholen, manches besser machen würde, wenn er noch lebte.
 
Ich würde viel mehr mit ihm reden. Ich würde viel öfter mit ihm lachen und weinen. Ich würde ihn viel öfter berühren. Ich würde ihn viel mehr achten und schätzen.
 
Der Gedanke an den plötzlichen Einbruch des Todes in meinen routinierten Alltag macht mir klar:
 
Ich sollte eigentlich viel intensiver leben.

Fasten,

das kommt von festhalten und hat wahrlich nicht nur mit der Zeit zwischen Karneval und Ostern zu tun.
 
Fasten,
das heißt loslassen,
um zu spüren, was einem wirklich wichtig ist im Leben und Sterben.
 
Fasten,
das ist Frühjahrsputz für Kopf und Herz,
eine Inventur der Seele,
eine Bestandsaufnahme des Wesentlichen.
 
Fasten,
das sollte man hin und wieder tun,
nicht nur zur Fastenzeit,
um des Menschen und Gottes Willen.

Heute

Heute möchte ich einfach mal danken:
 
den Eltern, denen ich so wichtig bin,
den Freunden, die mit mir durch dick und dünn gehen,
den Lehrern, die sich um mich bemühen,
all denen, ohne die nicht funktioniert:
 
den Krankenschwestern,
den Busfahrern,
den Müllmännern,
den Verkäuferinnen,
dir, Gott, und allen anderen,
deren Tun ich für selbstverständlich halte.

Weihnachtstage

Lieber Gott,

während meine Weihnachtstage eher besinnlich und ruhig waren, gibt es andere Menschen, die in ihrer Region im Krieg leben oder immer mit der Angst vor neuen Angriffen leben. Wie können wir überall auf dieser Welt für mehr Frieden sorgen?

Adventszeit

Die Adventszeit empfinde ich persönlich eher als stressige Zeit. Das Jahr geht zu Ende, beruflich muss so viel noch geschafft werden und auch privat geht es hoch her – Geschenke hier, Besuche koordinieren, usw. Doch gestern Abend habe ich eine bewusste Auszeit genommen. Gemeinsam mit vielen Menschen – bekannte und unbekannte Personen – Adventslieder gesungen und einmal mehr dieser besonderen Zeit einen schönen Rahmen gegeben. Danke lieber Gott, für das was du uns geschenkt hast.

3. Advent

Lieber Gott,
der Adventskranz gibt uns Hoffnung. Hoffnung auf die Ankunft deines Sohnes. Heute haben wir den 3. Advent. Es ist nicht mehr lange, dass wir die Geburt deines Sohnes feiern. Die Adventszeit zeigt uns, dass wir Christen auf dich, Gott, hoffen und vertrauen dürfen.