Schein und Wirklichkeit

Ich glaubte an die Macht des Geldes.
Ich verließ mich auf die Treue des Glücks.
Ich liebte nur mich und das, was ich für Leben hielt.

Doch dann hast du deine Hand auf das gelegt,
woran ich so bedingungslos glaubte.
Du hast mir Augen und Herz geöffnet.

Jetzt erkenne ich
die Ohnmacht des Geldes,
die Untreue des Glücks
und die Leere in dem, was ich Leben nannte.
Jetzt erkenne ich deine Liebe,
deine Treue, deine unendliche Geduld.

Erst jetzt vermag ich dankbar anzunehmen,
was du mir schenken willst.

Irmgard Erath

aus: Erath, Vertrau auf Gott. Gebete für alle Tage. © 2006 Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
http://www.chrisbuch.de/de/Buch/Gebet-Meditation-Spiritualitaet/Gebete/Vertrau-auf-Gott.html

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