Ein besonderer Advent

Guter Gott,
lass uns dafür sorgen, dass dieser Advent, ein besondere Advent wird. Lass ihn jeden Tag ein bisschen heller werden, mit jeder Kerze, die entzündet wird und mit jedem guten Gedanken. Lass uns selber zu Trägerinnen und Trägern des Lichts werden und lass uns weihnachtlich handeln.
Wenn wir in jedem Menschen Jesus erkennen – den auf den wir warten, dann ist wirklich Weihnachten.
Wenn wir aufhören auf das Gute zu warten, sondern selber das Gute zu werden, dann ist wirklich Weihnachten.
Erst dann, wenn Liebe satt Hass, Freundschaft statt Feindschaft, Nähe statt Distanz, Frieden statt Krieg regiert, dann ist wirklich Weihnachten – egal was auf dem Kalender steht !

Dagmar Ender
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Friedensgebet

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Ich habe überreagiert und bin schuldig geworden,
Herr, vergib nicht nur mir meine Verfehlungen,
sondern auch denen, die mich gereizt, verletzt,
herausgefordert haben, möge Frieden einkehren.

Versöhnt, reichen wir uns die Hände.
Herr, DU hast mich aber auch wissen lassen:
„Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht
etwas Ärgeres widerfahre.“(Joh. 5:14)

Dies habe ich mir zu Herzen genommen,
achte jetzt auf meine Gedanken, Worte, Taten,
bin glücklich und dankbar für jeden Tag,
der ohne ein lautes, unschönes Wort verläuft.

Gilt das nicht auch für verfeindete Nationen,
Nationen, die erbittert sich bekämpfen,
Kinder ihre Eltern, Eltern ihre Kinder verlieren,
zerstörte Häuser, Not und Elend hinterlassen?

Der Leiden sind genug. Frieden wird geschlossen,
doch wird man auch an Versöhnung arbeiten
oder wächst da neuer Hass in vielen Herzen,
der noch ein viel größeres Unheil anzurichten vermag?

Herr, lehre uns, dass DU der Vater aller Menschen,
alleiniger Schöpfer des Himmels und der Erde bist,
wir Brüder sind, gleich welcher Hautfarbe, Nationalität
oder religiöser Auffassung, und DU uns alle liebst.

Gib DEINEN Kindern die Kraft, sich über alle Vorurteile,
ob sie religiöser oder nationaler Art sind zu erheben,
lernen sich gegenseitig zu respektieren, zu tolerieren,
die Hand zur Versöhnung über Grenzen hinweg zu reichen.

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Träume

Lieber himmlischer Vater, Gott.

„LEBE DEINEN TRAUM.“
Wie häufig liest man diesen Satz irgendwo,
doch wie selten äußert man seinen Traum,
gibt ihn ungern preis, hält ihn lieber geheim.

Sind Träume nicht oft auch Wünsche?
Jemand will ein Fußball- oder Filmstar werden,
trainiert eifrig, doch hat nur einen Gedanken,
reich zu werden, viel Geld zu verdienen.

Das viele Geld ist oft die Antriebsfeder
von Träumen, die sich selten verwirklichen.
Woher kommen aber besondere Leistungen,
Erfindungen, wenn nicht aus unsern Träumen?

Im Traum wird jemand sich einer Idee bewusst,
es drängt ihn diese Idee in die Tat umzusetzen,
spürt „von innen her“ einen starken Impuls,
etwas ganz Bestimmtes zu tun und erlebt, es gelingt.

Himmlischer Vater, Du hast jedem von uns
Begabungen und Fähigkeiten gegeben,
die oft in uns unbemerkt schlummern,
DU machst sie uns im Traum deutlich und bewusst.

DU gibst uns Intuitionen ein Buch zu schreiben,
ein Bild zu malen, ein Studium aufzunehmen,
ein Geschäft zu eröffnen, eine Stelle anzunehmen,
eine Sportart zu betreiben, eine Lehre anzugehen;

Oder einen Pflegeberuf, eine ehrenamtliche
Tätigkeit auszuüben, von dir wird alles gesegnet sein,
DU weist uns in Träumen auf unsere Begabung
oder Berufung hin und gibst zur Erfüllung alles hinzu.

Herr, wir danken dir, wir sind aufgewacht
DU machst uns bewusst: „ER vollführst,
was mir aufgetragen ist, zu tun“, (Joh. 5:30)
um dir zu Ehren unsern Nächsten zu dienen.

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Adventszeit

Gebet
Adventszeit

Noch einige braune Blätter
wirbelt der Wind über die Wiese,
die Natur begibt sich zur Ruh’,
schon bald deckt der Schnee sie zu.

Doch drinnen in den Häusern,
regt sich emsig das Leben.
In der Adventszeit heißt es backen,
Geschenke besorgen, verpacken,
Weihnachten, das Fest der Liebe,
die Freudentage stehen vor der Tür.

Die Christenheit feiert Geburtstag
Jesus Christus, das Licht der Welt,
kam einst in unsre dunkle Welt.
Hat sein Geburtstag für uns Bedeutung,
nimmt man das Licht in sich auch wahr,
und wird in dir und mir geboren?

Der lebendige Gott gab seinen Kindern,
SEIN unsterblich ewiges Leben, schenkte
die Fülle, volle Genüge und die Auferstehung,
die uns Jesus Christus verkündigte und vorlebte.

Geburt und Tod sind der Kreislauf des Lebens,
sowie nach dem Winter der Frühling erwacht,
erscheint auch der Mensch als neues Leben,
um Gottes Unsterblichkeit kund zu tun.

„Freuet euch in dem Herrn allewege
und abermals sage ich euch, freuet euch.“
(Phil.4:4)
AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Flüchtlinge – oh wie schrecklich

Lieber Gott,

allerorts wird derzeit über Flüchtlinge gesprochen. Es gibt in Deutschland nicht genug Unterkünfte, die Verbrechensraten steigen und überhaupt ist es nicht gut für die eigene Stadt, wenn hier so viele Ausländer sind. Das höre ich oft. Und ich kann verstehen, wenn die Menschen Angst haben. Doch es ist nicht die Angst vor den Flüchtlingen, sondern die Angst vor vielem anderen. Ich kann nicht für andere sprechen, lieber Gott, aber wenn ich von Flüchtlingen in der eigenen Stadt lese, höre oder ihnen begegne, dann kommt das Leid und die Gefahr, die diese Menschen erlebt haben, so nah. Es ist nicht mehr irgendwo und weitweg, sondern es ist ganz nah – direkt vor der Tür sind die Flüchtlinge angekommen, die ich abends in der Tagesschau noch gesehen habe. Die ihr Hab-und-Gut verloren haben, die geflohen sind und alles zurücklassen mussten. Zudem sprechen sie nicht meine Sprache und ich auch nicht ihre. Das ist gar kein Vorwurf, denn sie wären keine Flüchtlinge, wenn sie sich lange auf die Reise hätten vorbereiten können.

Lieber Gott, es gibt viele positive Beispiele. Menschen, die keine Berührungsängste haben. Menschen, die ihre Hemmungen und Ängste überwinden und auf die Flüchtlinge zugehen. Sie kennenlernen und ihnen helfen sich in einer ihnen fremden Welt zurecht zu finden.

Gib mir auch den Mut diesen Schritt zu gehen. Und meine Ängste und Sorgen einfach über Bord zu werfen und auf diese Menschen zu zu gehen. Hier in meiner Stadt, in meiner Heimat. Damit auch die Flüchtlinge sich hier wohlfühlen können und in mir einen neuen Freund finden.

 

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Herbergssuche

Bald ist Advent die Sille Zeit, und auch eine Zeit der Hektik. Ich denke heute an Maria und Josef, die unterwegs waren um eine Herberge zu suchen. Herr, du weißt, dass auch viele Menschen eine Herberge bei uns suchen. Laß uns ihr Klopfen hören, denn du sagst, dass du vor unserer Tür stehst und anklopfst. Ich danke dir, Herr, dass es immer wieder Menschen gibt, die die Türen öffnen für manche, die uns berühren. Herr, öffne unsere Ohren, dass wir hören. Herr, Danke. Herr, Amen.

Chrisrine Rahn

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Gedenken

Herr, ich bring dir alle Verstorbenen in unseren Leben von Kriegen und Gewalt. Ich bring Dir alle Angehörigen an dein Herz, tröste sie in der Finsternis. Ich bringe Dir alle die helfen und begleiten, dass sie jeden Tag die Kraft bekommen zu helfen. Laß sie nicht allein, Herr.
Amen
Christine Rahn
Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Morgen-Mittag-Abend-Gebet

Morgen-Mittag-Abendgebet

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Dank sei dir für DEINE Gegenwart, die genau dort ist, wo ich jetzt bin. DU bist mir näher als der Atem, näher als Hände und Füße.

DU bist mein Leben, mein Sein, Substanz, Aktivität und Gesetz. DU hast mir, DEINEM geistigen Kind einen Körper für diese Erdenzeit geschenkt.

Der Ort, darauf ICH, das Göttliche in mir, jetzt stehe, mich bewege, ist heiliges Land. DEINE Gegenwart geht vor mir her, macht die krummen Wege eben.

DU bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde, DU schenkest mir voll ein, denn DU bist mein Brot, Wasser, Wein.

Du führest mich auf rechter Straße, damit mein Fuß nicht an einen Stein stoße. Und flöge ich bis zum fernsten Stern, so würde mich doch deine Hand halten.

Bettete ich mich in die Hölle, die Hölle von Krankheit oder Krieg, so bist DU auch dort gegenwärtig, ich weiß mich beschützt und geborgen.

DU bist der Friede, höher als alle Vernunft. DU bist die allumfassende Liebe, ich vertraue DEINER göttlichen Gegenwart, so lange ich lebe hier auf Erden.

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Nachtgebet

Nachtgebet

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Ich liege im Bett, wälze mich hin und her.
Erdrückt vom Problem des heutigen Tages,
wird mir jegliche Ruhe und Schlaf genommen.
Was soll ich nur tun? Keine Lösung ist in Sicht.

Ich habe das Vaterunser gleich zweimal gebetet.
Gott mein Leid geklagt, nichts hat geholfen.
Da fällt mir ein: „Alle eure Sorgen werfet auf IHN,
denn ER sorgt für euch.“ (1. Petr.5:7)

Das ist mein Rettungsring, den DU mir zuwirfst,
ich klammere mich an, halte mich fest am Wort
vom allmächtigen, wissenden und liebenden Gott,
im Kampf mit einem Problem von dieser Welt.

Jedes Mal, wenn das Problem in mir aufsteigt,
setze ich dieses Wort Gottes dem entgegen.
Ich erlebe, wie das Vertrauen in Gottes Liebe
und SEINE Hilfe in mir wächst und stark wird.

Selbst, wenn ich in diesem nächtlichen Kampf
wenig Schlaf finde, so erwache ich doch
am Morgen fröhlich mit neuem Lebensmut
und das Problem hat sich von selbst aufgelöst.

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Weg.“ (Ps. 119:115)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Ich bin bei dir

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Braucht es mehr Worte und Gebete, um Gottes Gegenwart wahrzunehmen als diese 4 Worte: „ ICH BIN bei dir“, die vom Verstand ins Herz gesunken sind?

Lebt man in Furcht das Geld reiche nicht, vertraut aber dem Wort Gottes: „ICH BIN bei dir“, kommt von irgendwo etwas zum Essen oder vielleicht eine unerwartete Nachzahlung her.

Wenn dir eine schwere Krankheit prognostiziert wird, doch der Gegenwart des himmlischen Vaters vertraust: „ICH BIN bei Dir“, verschwinden die Furchtgedanken, denn man weiß sich von Gott geborgen und beschützt.

Hat man Angst vor einer Autofahrt, es könnte etwas passieren, ärgert sich aber über andere Fahrer, die Fehler begehen, erinnert sich jedoch plötzlich: „ICH BIN bei dir“, fällt aller Ärger und Stress von dir ab.

Wenn man sich fürchtet, überfallen, ausgeraubt zu werden, sich des „ICH BIN bei dir“, bewusst wird, kann niemand, der dir Böses will, der liebenden göttlichen Gegenwart nahe kommen, um Übles zu planen oder gar anzurichten.

Zu wissen: „Ehe Abraham war, bis ans Ende der Welt“ und das: „ICH BIN bei dir“ zu kennen, geschieht dir nichts.

„So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, was ihr wollt, es wird euch widerfahren.“ (Joh. 15:7)

AMEN

Margrit Seelig de Boll

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.