Fels in der Brandung

Mein lieber Vater im Himmel, auch wenn alles um mich herum aus den Fugen gerät, ungeklärt ist und mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr zu erklären ist, du bist mein Fels in der Brandung.
Du bist da, wenn ich mich hilflos fühle, du bist da, wenn ich mich ungeliebt fühle und verlassen, du bist da, wenn ich mich unverstanden fühle und kraftlos. Du bist mein Fels in der Brandung.
Du stillst den Sturm in mir wie die Wellen auf dem See Genezareth und du schenkst mir Ruhe in allen Turbolenzen. Dein Nahesein ist ein unbeschreibbares Gefühl der Sicherheit und gibt Frieden.
Und wenn alles um mich tobt, legst du den Mantel des Friedens auf mich und hüllst mich ein, ich bin so sicher im Auge des Sturms.
Wenn Ängste mich quälen, schaue ich auf dich, du hast alle Angst besiegt. Wenn ich kraftlos bin, schaue ich auf dich, du füllst die Reserven wieder auf. Wenn ich mich ungeliebt fühle, sehe ich auf dich, und du blickst mich an mit der größten Liebe, die es geben kann.

Du mein Halt und du meine Freude, du mein Frieden und du meine Sicherheit, du mein Glück und du meine Burg, du meine Liebe und du mein Sinn, danke für deine Gegenwart in meinem Leben.

Anonym

DIESE WELT

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Ich sitze im kleinen Boot, festgezurrt mit Stricken, gekettet ist an DIESE WELT. Würde gerne jeden Strick durchtrennen, im Meer mich schaukeln auf sanften Wellen.

Oh, wäre ich frei und ohne Furcht, um mein Boot an ein großes Schiff anzudocken, von Menschen höheren Bewusstseins an- und aufgenommen, akzeptiert und geliebt zu werden.

Doch ich wage es nicht, kann nicht schwimmen habe Angst eine Welle könnte mein Boot erfassen, kentern und mich ertrinken lassen. Mir fehlt Vertrauen, mich von der göttlichen Liebe getragen zu wissen.

Petrus schaute einen Augenblick von Jesus weg, verlor nur kurz das Vertrauen in SEINE WORTE, zweifelte, ob das Wasser ihn auch trüge und drohte zu versinken, schrie in Not: “ Herr hilf.“

Auch ich möchte übers Wasser gehen, Wasser „Sinnbild des Geistes“, auf Gott nur schauen, mich voller Vertrauen, verlassen auf SEIN WORT. Herr, hilf, ich versinke, hilf meinem Unglauben.

AMEN.

Margrit Seelig de Boll

Gebet zum Schuljahresende

Am Ende des Schuljahres schauen wir zurück. Da ist Vieles, wofür wir von Herzen dankbar sind. Oft erleben wir unser Leben als ein Leben voller Fülle und Reichtum. Trotzdem haben wir manchmal das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein oder übersehen zu werden. Da ist das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. Oder da ist einfach das Spüren von Leere und Langeweile, manchmal auch Angst davor, was die Zukunft bringen mag.
Um uns herum nehmen wir so viel wahr, was nicht gut läuft, dass Mangel herrscht oder Probleme ungelöst sind.
Mit all dem wenden wir uns an dich mit unserem Gebet.
Stellvertretend tragen einige Schülerinnen Anliegen vor, die ihnen wichtig sind. Wir nehmen sie als Fürbitte in unser Gebet auf:

J:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, die unsere Schule verlassen. Schenke ihnen Kraft für ihren weiteren Weg, zeige ihnen neue Möglichkeiten. Lass sie das, was nicht so gut gelaufen ist verzeihen und das, was geglückt ist, in ihrer Erinnerung aufbewahren. Lass uns in Verbindung mit ihnen bleiben, mögen sich unsere Wege einmal wieder kreuzen.

N:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, die an der Schule bleiben oder neu kommen. Mögen sie gute Erfahrungen machen und Begleitung finden, um sich hier bei uns wohl und geborgen zu fühlen. Gib ihnen Kraft und Motivation, sich auf Neues einzulassen. Lass sie uns willkommen heißen und in unserer Mitte aufnehmen.

A:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle Menschen, die keinen Ort haben, an dem sie sicher bleiben können, für alle Flüchtlinge, die bei uns Zuflucht suchen. Gib uns den Mut, ihnen Türen zu öffnen und ihnen freundlich zu begegnen. Mögen sie bei uns Schutz und Akzeptanz finden, eine neue Heimat, in der sie sich wohl fühlen.

L:
Guter Gott,
wir bitten dich für die Kraft, uns für Gerechtigkeit einzusetzen und gegen Diskriminierung aktiv zu werden. Öffne uns die Augen, einander wahrzunehmen und anzuerkennen. Lass uns die Verschiedenheit der Menschen, die Vielfalt wertschätzen und als Bereicherung erfahren.

E:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, die von Schicksalsschlägen getroffen sind, die Ängste und Sorgen haben. Schenke ihnen Stärke, allen Herausforderungen mutig entgegenzutreten. Lass sie die Hoffnung nicht verlieren. Lass uns achtsam sein für das, was sie brauchen und ihnen beistehen. Lass sie deine Nähe spüren, dass sie nicht allein sind in ihrer Not.

Amen.
Hanna Schwichtenberg

VERTRAUEN

VERTRAUEN HEILIGER GOTT;

HIMMLISCHER VATER;

Licht des Lebens, das meine Tage und Nächte erhellt, DU bist da, in jedem Augenblick, ALLGEGENWÄRTIGER HERR.

Dir bringe ich alles, was mich bewegt, halte es in DEIN Licht, DU erhellst es. Dank sei DIR, Quelle des Lichtes.

DU erleuchtest mich, mein ganzes SEIN, befähigst mich, in mein Umfeld zu leuchten.

DU veränderst mich, dass ich immer mehr DIR gemäß lebe, Du bist mir näher als mein Atem, erfüllst mich mit DEINEM GEIST; werde eins mit DEINEM WILLEN, und folge DIR im Vertrauen CHRISTUS; GÖTTLICHER GEIST Lob und Dank sei DIR; DU bist mein Schutz bei Tag und in der Nacht, in DIR finde ich alles Benötigte, was ich HEUTE brauche.

EWIGER; GÜTIGER GOTT; der DU immer warst und sein wirst, bei DIR ist die Klarheit und die Herrlichkeit in Ewigkeit. AMEN

MONIKA HERRMANN

Würde des Menschen

Lieber himmlischer Vater, Gott.

Zur Zeit schlagen die Wellen hoch ans Haus der Europäer und seiner Bewohner. Hat man es auf festem Grund gebaut. achtet „Die Würde des Menschen ist unantastbar?“

Jetzt, da man von Flüchtlingsströmen gefordert, wird es sich zeigen und deutlich werden, ob das Haus auf festem Grund oder Sand gebaut, standhaft bleibt oder nachgibt, sich selbst zerstört.

Gehört man zu denen, die lieber ungestört unter sich bleiben, nur an sich und die Seinen denkt, keine Veränderung jeglicher Art will, alles Fremde strikt ablehnt, ja mit lautem Protest bekämpf?

Zwar hat man stets viel Geld gespendet, als man da draußen irgendwo von Naturkatastrophen hörte und im Fernsehen sah, welches aber schnell wieder in Vergessenheit geriet. So ist das nun mal!

Hat man sein Haus, seine Burg auf Felsen, auf die allgegenwärtige göttliche Liebe gebaut, ist offen für ein „Ihr sollt Gutes tun“, bereit, selbst dem Flüchtling Unterkunft zu geben, ihm zu helfen, was er braucht?

Hab‘ keine Angst, Sturm und Wellen dieser Welt werden dir und deinem Haus nichts anhaben können. Dein Haus hält jeglichem Sturm, kräftigen Wellen stand, wird weder einstürzen noch versinken.

Wohl denen, die ihr Haus auf festem Glaubensgrund gebaut, die Gott vertrauen, in Frieden behütet leben und von ganzem Herzen sich bemühen, das Gebot: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, zu erfüllen. AMEN

Margrit Seelig de Boll

Ich blicke zum Himmel

Ich blicke zum Himmel von dort mir Hilfe kommt.
Gib mir die Kraft deine Entscheidungen zu akzeptieren und nicht zu vergessen, dass du für uns gute Pläne hast – auch wenn wir uns anderes so sehr wünschen, denn du hast Pläne der Zukunft. Laß uns darauf mit Freude und Hoffnung warten, dass dein Wille geschieht, denn er handelt.
Eure Christine Rahn
Gott segne euch. Ich wünsche euch Geduld.

Gebet für dich

Gott,

jeden Tag lesen Tausende Menschen diese Gebete.
Heute möchte ich wiedermal für die Person beten, die dieses Gebet liest.
Erfülle sie mit dem Reichtum, den das Leben für jeden von uns bereit hält.
Erfülle sie mit deiner Liebe, die wir Menschen in uns tragen.

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Anbetung, Lob und Dank

Liebender himmlischer Vater, GOTT DER LIEBE UND DES FRIEDENS;
DU hast uns zugesagt: ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE.
In dieser Zuversicht können wir im Einklang mit DIR, DEINE Wege gehen.
DU, allgegenwärtiges Licht, leuchtest uns voran auf allen unsern Wegen.
QUELLE EWIGEN SEINS, gibst uns alles, was wir täglich benötigen,
lehrst uns unsern Nächsten zu sehen, öffnest unsere Ohren, dass sie hören,
was den anderen bewegt, und ein Herz, das sich bewegen lässt.
Augen, die sehen, wie es um den anderen steht, einen Mund, der die rechten Worte findet,
Worte, die heilen und Frieden stiften.
DU stärkst unsere Füße auf den Wegen, die wir gehen.
DEIN Friede barmherziger Vater, bewahrt unsere Herzen, den wir nur in DIR finden;
DEIN Friede, der höher ist als unser Verstand, der erfülle alle Kriegs- und Kriesengebiete.
Wir danken DIR Heiliger und Allmächtiger Gott, DIR ist nichts verborgen, DU wandelst unvollkommenes in Segen.
AMEN

Monika Herrmann

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Der Platz im Leben

Manchmal haben wir den Eindruck, keinen Platz im Leben zu haben.
Ein Gefühl von Andersartigkeit, hilflos und unerwünscht zu sein, ist etwas, was wohl jeder schon einmal gespürt hat.
Bei Gott sind wir jederzeit erwünscht. Wir sind seine Kinder! Er zeigt uns, dass wir eine Aufgabe im Leben haben und er uns zu jeder Zeit braucht – so wie wir ihn brauchen. Oft müssen wir dafür erst einen sehr langen Weg gehen, doch bei ihm kommen wir immer wieder an und er nimmt uns mit offenen Armen auf. Genauso wie den Jungen aus dem Gleichnis des verlorenen Sohnes. Ich wünsche allen, die mit solchen Problemen zu kämpfen haben, eine ganze Menge Mut, wieder aufzustehen, wenn man hingefallen ist. Und das nötige Vertrauen auf Gott! Denn keiner außer Gott kennt uns besser.

Sebastian Görlitzer

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Sommer

Herr, es ist Sommer.
Ich danke dir für diese wunderschöne Jahreszeit.
Du läßt für uns die Sonne vom blauen Himmel scheinen, die Vögel singen, die Blumen blühen und wir dürfen die langen Tage in deiner Gegenwart genießen.
Einige Bundesländer haben schon Ferien und die anderen sind noch voller Vorfreude auf die Auszeit.
Herr, ich möchte dich um deinen Segen bitten für diese Zeit. Sei bei den Menschen die in Urlaub fahren, dass sie wohlbehütet an ihrem Ferienort ankommen.
Schenke du aber auch allen die zuhause bleiben eine erholsame Zeit mit vielen Wohlfühlmomenten.
Sei du bei jedem von uns gegenwärtig und schenke uns deinen Frieden.
Laß uns gestärkt für neue Anforderungen in unseren Alltag zurück kehren.

Amen

Anonym