Geist der Freiheit

Denn wo der Geist ist ist Freiheit. Danke, dass du deinen Geist geschickt hast, wir spüren etwas Neues. Gehen wir an die Hecken und Zäune und laden wir alle ein mit uns ein Fest zu feiern. Sende den Geist der Freiheit allen Menschen, die gefangen und gebunden sind in den Umständen. Brich alles auf, denn du kannst und du wirst es tun. Gib uns neue Hoffnung auf Frieden, Glauben und Liebe. Feiern wir den Geburtstag der Kirche und freuen uns drauf von Herzen. Oh Herr, sende deinen Geist.

Christine Rahn

Himmlischer Vater

Himmlischer Vater, Wie glücklich bin ich, wenn für mich gebetet wird, wie schwierig ist es, in Notsituationen mich auf DICH zu verlassen, DIR voll zu vertrauen, dass DU gegenwärtig bei mir und auch bei meinen Lieben bist, wo sie sind oder sein mögen und uns allen hilfst. Im Psalm 112:2 heißt es: „Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ Darauf verlasse ich mich und danke DIR, Gott, dem Vater, Sohn und Heiligem Geist für diese Zusage. AMEN.

Margrit Seelig de Boll

Deine Liebe

Lieber himmlischer Vater, Gott. Habe Dank für DEINE Liebe, die DU in jedes menschliche Herz, bevor es geboren wurde, hineingepflanzt hast. Verzeih mir, wenn ich DEINE unendliche Liebe bei einem bestimmten Menschen gesucht habe, bitter enttäuscht wurde und nun erkennen durfte. DEINE Liebe ist nicht an einen Menschen gebunden. Den Strom DEINER göttlichen Liebe fand ich in mir selbst und lasse ihn nun strömen zu allen Lebewesen hin und mache die Erfahrung, er fließt tausendfältig zu mir zurück. Es macht mich glücklich und lässt mich mit Mensch und Tier in Frieden leben. AMEN.

Margrit Seelig de Boll

Mittendrin

Lieber Gott,
es ist Abend und ich habe ein paar Minuten Zeit für Dich. Ich sammle meine Gedanken und bringe vor Dich, was mich bewegt.
Mein Gebet und Du: Mittendrin.
Die Nachrichten sind wieder etwas hoffnungsvoller, aber immer noch passiert so viel Schreckliches auf der Welt: Kriege und Gewalt, Flüchtlingselend und Hoffnungslosigkeit. Ich leide an meiner Ohnmacht, ich würde gerne mehr tun.
Die Weltpolitik und Du: Mittendrin
Auf meinem Schreibtisch häufen sich die Papierberge. So viel, was noch erledigt werden muss. So viel, was ich gerne tun würde.
Meine Arbeit und Du: Mittendrin
Am Arbeitsplatz passiert zu viel auf einmal, es bleibt so wenig Zeit, die Gedanken zu sortieren, in Ruhe ein Gespräch zu führen und über gute Lösungswege nachzudenken. Alles soll sofort entschieden und erledigt werden, am besten vorgestern.
Meine Kollegen und die Menschen, die mir anvertraut sind und Du: Mittendrin
In der Familie bleibt zu wenig Zeit füreinander. Ich denke an meine alte Mutter, die nicht in meiner Nähe wohnt und an die Söhne, die schon ihr eigenes Leben führen. Meine Gedanken sind oft bei ihnen. Ich bete, dass du sie behütest und mit deinem Segen begleitest.
Meine Familie und Du: Mittendrin.
Draußen ist es Frühling. Die Kirschblüte im Schlossgarten hat begonnen, am Haardtrand leuchten die Mandelblüten. In meinem Garten herrscht noch Winterschlaf. Nur eine Narzisse blüht schon fröhlich gelb. Morgens zwitschern die Vögel lauter.
Die Natur um mich herum und Du: Mittendrin.
Danke für mein Leben, in dem Du mittendrin bist.
Amen.

Hanna Schwichtenberg

Gott, wer bist du?

Liebe Gott,

wer bist du? Bist du da oben im Himmel oder mitten unter uns. Bist du einer von uns? Oder ist jeder von uns ein kleines bißchen du?
Wenn ich einem anderen Menschen in die Augen schaue, sehe ich dann einen kleinen Teil von dir? Wenn ich den Baum im Garten fälle, bist du das auch?

Manchmal glaube ich, je weniger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich. Und je weniger ich versuche dich zu finden, desto näher fühle ich mich dir.

Hört sich irgendwie verrückt an – ist aber so.

 

Vielen Dank für die Zusendung dieses Gebets.

Danke

Ich danke dir für das Leben, das du mir geschenkt hast.

Ich danke dir für die Menschen, die den Weg mit mir gehen.

Ich danke dir für deine Gnade, die mich das Leben bestehen lässt.

Irmgard Erath