Das Leben feiern

Erwecke mich, Herr, aus meinem Schlaf der Ohnmacht. Lass mich nicht nur auf das zurückblicken, was gewesen ist. Hilf mir, aufzustehen im Hier und Jetzt, damit ich mit aufrechtem Blick dir und den Menschen begegnen kann.

Sebastian Delißen

© 2008 Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, www.bube.de

Zu oft kreisen meine Gedanken

Immer wieder nehmen sie den Ausgangspunkt bei mir, und immer wieder kehren sie zu mir zurück: Ich! Ich! Ich!
Wenn ich bete, ist das ganz anders. Dann richte ich den Blick auch einmal von mir weg, auf andere Menschen, auf Gott.
Und auf einmal spüre ich: Da gibt es viel mehr zwischen Himmel und Erde, als ich je zu träumen wagte. Gleichzeitig finde ich auch wieder zu mir selbst, auf eine neue, bis dahin nie gekannte Weise. Ich entdecke, was es bedeutet, zugleich frei und verantwortlich zu sein.
Und der Himmel berührt die Erde.
Danke, Gott!

Bruno Griemens

 

© 2000 Butzon & Bercker GmbH, www.bube.de, Kevelar

Krankheit

Guter Gott, so viele Menschen leiden unter Krankenheiten. Krankheiten von denen ich oftmals noch nie etwas gehört habe, die aber das Leben des Menschen so sehr beeinträchtigen. Es ist gut zu wissen, dass diese Menschen dich als Stütze haben auf ihrem beschwerlichen Weg.

Friedvolles Miteinander

Lieber Gott, ich wünsche mir ein friedvolles Miteinander. Wir Menschen vergessen manchmal, dass wir alle Menschen sind und sehen in einem Mitmenschen nicht einen Menschen, sondern eine andere Rasse, jemanden mit einer anderen Hautfarbe, einer anderen Religion. Wie schön wäre es, wenn wir friedvoll miteinander leben könnten und zunächst das Gute in dem anderen Menschen sehen. Das fängt schon beim Nachbarn an und endet hoffentlich auch nicht an Landesgrenzen.

Batterien aufladen

Bevor die Batterien meines Körpers leer sind zu reagieren, neue Energie zu schöpfen und allen Speicher wieder auffüllen. Das wünsche ich mir, dass ich diesen Zeitpunkt immer frühzeitig erkenne. Hilf mir immer aufmerksam zu sein und auf meinen Körper zu hören. Alarmsignale nicht zu ignorieren, sondern wahrzunehmen und frühzeitig auf sie zu reagieren.

Frieden stiften

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Mt 5,9

Lieber Gott, so steht es in der Bibel und doch gibt es viel zu viele Menschen, die eben nicht Frieden stiften, sondern Unfrieden stiften, die es darauf anlegen, dass kein Frieden zu Stande kommt, die für Unruhe sorgen wollen, um einen eigenen Nutzen daraus zu ziehen oder weil sie einfach nur dumm sind.
Hilf, dass immer mehr Menschen Frieden stiften wollen und dass die Unruhestifter und Kriegstreiber immer weniger Nährboden für ihren Hass haben.