Du bringst das Beste in mir hervor

Guter Gott,

du bringst das Beste in mir hervor. Im Gespräch mit dir gelingt es mir immer wieder mich auch von einer objektiveren Seite zu betrachten. Und immer wieder erwische ich mich dabei, dass ich denke hätte besser machen können, dass ich freundlicher hätte sein können oder mit mehr Rücksicht mit anderen Menschen hätte umgehen können. Auf dass ich es beim nächsten Mal besser mache.

Zweierlei Maß

Wie oft erwische ich mich, lieber Gott, dass ich mit zweierlei Maß messe. Was ich bei anderen nicht beanstanden würde, finde ich an mir selbst ganz schlimm. Allzu oft gehe ich mit mir selbst strenger um als ich es mit anderen tue.
Lass zu, dass ich mich selbst auch objektiver betrachte und mich nicht selbst zu sehr einenge und zu steng mit mir selbst umgehe. Denn oftmals sind die Dinge nicht so schlimm, wie ich es manchmal denke.

Nein sagen

Guter Gott,
sehr oft vergesse ich auch einfach mal nein zu sagen. Nein zu weiteren Aufgaben, die mir gestellt werden, nein zu Aktivitäten, die ich eigentlich gar nicht machen möchte. Nein zu sagen bedeutet oftmals auch ja zu sagen zu sich selbst, zu den eigenen Einstellungen und Überzeugungen und zu diesen zu stehen.
Hilf mir in Zukunft bewusster zu entscheiden was mir gut tut und was mir nicht gut tut.

Ausgeflippt

Mag sein, dass ich manchmal etwas zu ausgeflippt bin oder zu … ich wei nicht, wie. Hauptsache, du verstehst mich. Hauptsache, du hilfst mir, das zu finden, was ich mir von ganzem Herzen wünsche.

© Franz Hübner, Connected to God

Das Positive sehen

Lieber Gott, gefühlt lese und höre ich nur negatives. Unsere Luft ist verschmutzt, Klimawandel, wieder ist jemand getötet worden und irgendwo gibt es Kriege. Doch die positiven Nachrichten hört man nur selten – und dabei gibt es davon mehr als genug. Doch mir scheint, dass diese einfach zu langweilig sind, sich schlechter verkaufen oder einfach nicht interessant genug sind. Öffne unsere Ohren, dass wir nicht nur offen für die negativen Dinge sind, sondern noch viel mehr die positiven Entwicklungen auf unserer Welt und in unserer Umgebung wahrnehmen.

Zuversicht

Gott, schenke mir Zuversicht. Mein ganzes Leben ist so im Wandel. Wenn ich früher noch mit einem Wählscheibentelefon telefoniert habe, habe ich heute mein Telefon immer bei mir, und schreibe mehr Nachrichten und verschicke Sprachnachrichten als das ich wirklich noch telefoniere. Alles wird digitaler – eine Rechnung bekomme ich kaum noch per Post nach Hause geschickt, sondern nur noch digital per E-Mail. Mit E-Mails werde ich sowieso überhäuft durch Spam und andere Nachrichten, die mich eigentlich nicht interessieren. Und es wartet noch soviel mehr auf mich in Zukunft. Künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge, immer häufiger werden Menschen Worte in den Mund gelegt die man nicht mehr nachvollziehen kann, ob diese Person diese wirklich gesagt hat, da Videos gefakt wurden. Und trotz vieler, vieler Unbekannter für die Zukunft von denen ich nur weiß, dass sie kommen werden, ohne zu wissen was genau … habe ich meine Zuversicht und bitte dich, lieber Gott, dass du mir diese Zuversicht auch für die Zukunft schenkst. Die Zuversicht, dass alles gut wird. Dass ich keine Angst vor der Zukunft haben muss, sondern sie offensiv angehen muss – so wie ich es auch schon in den letzten Jahrzehnten gemacht habe und es mein Leben auch bereichert hat.