Das Leben spüren

Lieber Gott, vor kurzem war ich bei leichtem Nieselregen joggen. Viele, die an mir vorbei gefahren sind oder mich gesehen haben, haben mich wahrscheinlich für verrückt gehalten. Doch den Regen habe ich im Gesicht, im Haar, auf den Unterarmen gespührt. Die einzelnen Tropfen, die mich berührt haben, haben mir ein gutes Gefühl gegeben. Nicht nur, dass ich stolz auf mich war bei diesem Wetter trotzdem laufen zu gehen – mir fällt es schon bei schönem Wetter schwer – nein, irgendwie hatte ich das Gefühl zu leben. Viel mehr als ich es sonst tagtäglich auf der Arbeit oder im Alltagsstress habe. Ich habe diese Zeit im Nieselregen geradezu genossen. Ich danke dir, lieber Gott, dass ich auf dieser Welt sein darf.

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